Sie sind hier: Home > Sport >

VfL Wolfsburg: Mario Gomez ärgert sich über wechselwillige Mitspieler

Zu viele Wechselwillige  

Mario Gomez macht seinem Ärger Luft

18.12.2016, 11:38 Uhr | t-online.de

VfL Wolfsburg: Mario Gomez ärgert sich über wechselwillige Mitspieler. Mario Gomez findet deutliche Worte für seine wechselwilligen Mitspieler. (Quelle: imago images/Hübner)

Mario Gomez findet deutliche Worte für seine wechselwilligen Mitspieler. (Quelle: Hübner/imago images)

So richtig Freude wollte bei Mario Gomez nach dem ersten Dreier des VfL Wolfsburg nach vier sieglosen Spielen nicht aufkommen. Zu tief sitzt der Frust über die Mitspieler und deren immer wieder aufkommenden Wechselabsichten.

"Wenn im Winter jemand weggehen will, dann soll er auch gehen. Wer nicht hier sein will, der soll auch gehen. Ich glaube, dass das auch schon immer Sommer hätte passieren müssen.", erklärte er nach dem 1:0 der Wolfsburger gegen Eintracht Frankfurt bei Sky. Namen nannte er allerdings nicht.

Seiner Meinung nach war es ein Fehler gewesen, im Sommer wechselwillige Spieler vom Bleiben zu überzeugen. "Reisende soll man nicht aufhalten", sagte er der "Bild am Sonntag".

Der Kopf muss frei sein

Der Stürmer wollte sich nicht an Spekulationen über mögliche Zu- und Abgänge in der Wintertransferperiode beteiligen. "Das ist nicht mein Job. Ich bin nicht der Sportdirektor."

Seiner Meinung nach schadet es der Mannschaft, wenn zu viele Spieler sich mit einem Wechsel beschäftigten. "Wenn du mit dem Kopf sowieso ganz woanders bist, eh weg willst, dich das Ganze nicht interessiert, dann verlierst du 50:50-Situationen. Dadurch haben wir ganz viele Spiele verloren."

"So etwas habe er als Spieler noch nicht erlebt"

Allerdings weiß Gomez auch die Situation bei den Wölfen einzuschätzen. "Bei Bayern München oder einer Supermannschaft mit 20 Topspielern kann man Spieler haben, die unzufrieden sind und weg wollen – weil die dann einfach auf der Bank landen. Bei uns ist es so: Wenn fünf, sechs, sieben, acht, zehn Spieler weg wollen, spielen fünf von Anfang an."

Die Situation in Wolfsburg in den letzten Tagen und Wochen bezeichnetet Gomez als "brutal". So etwas habe er als Spieler noch nicht erlebt.

Immerhin habe die Mannschaft nach dem Trainerwechsel von Dieter Hecking zu Valerien Ismael im Oktober und dem Abgang von Klaus Allofs nun kein Alibi mehr. "Wir konnten immer mit dem Finger auf andere zeigen. Jetzt sind der Trainer und der Manager weg. Irgendwann müssen wir Spieler es auf dem Platz zeigen."

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Entdecken Sie Ihren Denim-Look!
bei TOM TAILOR
Anzeige
Der Sommer zieht ein: shoppe Outdoor-Möbel u.v.m.
jetzt auf otto.de
myToysbonprix.deOTTOUlla Popkenamazon.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal