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2:2 gegen FC Augsburg: RB Leipzig hadert mit "gefühlter Niederlage"

Trainer Hasenhüttl sauer  

Leipzig hadert mit "gefühlter Niederlage"

04.03.2017, 13:35 Uhr | dpa

2:2 gegen FC Augsburg: RB Leipzig hadert mit "gefühlter Niederlage". Sichtlich angesäuert: Leipzigs Trainer Ralph Hasenhüttl während des Spiels in Augsburg. (Quelle: imago images/Jan Hübner)

Sichtlich angesäuert: Leipzigs Trainer Ralph Hasenhüttl während des Spiels in Augsburg. (Quelle: Jan Hübner/imago images)

Als Bayern-Jäger fühlte sich das Resultat für die Höhenflieger des Aufsteigers RB Leipzig natürlich nicht gut an. Aber beim öffentlich geäußerten Ärger der Sachsen ging es nach dem rasanten 2:2 (1:1) beim FC Augsburg nur am Rande um die verpasste Chance, dem Tabellenführer FC Bayern noch näher auf die Pelle zu rücken.

Statt zwei Punkte Rückstand sind es vier Zähler vor dem Gastspiel der Münchner beim 1. FC Köln. Danach könnte es sogar sieben Punkte sein.

Starke Leistung wird nicht belohnt

In erster Linie ärgerte es Trainer Ralph Hasenhüttl und seine Spieler, sich nicht für eine starke Leistung gegen einen kampfstarken Gegner belohnt zu haben. "Wir holen in Augsburg einen Punkt und es fühlt sich an wie eine Niederlage", klagte etwa Defensivakteur Stefan Ilsanker.

Auch Hasenhüttl schwankte nach einem "temporeichen, rassigen Bundesligaspiel mit vier Toren" bei der Urteilsfindung. "Ich habe mich schon mal über ein Unentschieden mehr gefreut, aber auch mehr geärgert", sagte der Österreicher nach 90 intensiven Minuten.

Konstantinos Stafylidis brachte Augsburg in Führung (19. Minute). Torjäger Timo Werner (25.) und Innenverteidiger Marvin Compper (52.) drehten die Partie zugunsten von Leipzig. Aber Martin Hinteregger gelang bei einem kuriosen Augsburger Konter mit einer Energieleistung der Ausgleich (60.).

Keine Genugtuung bei Hinteregger

Ausgerechnet Hinteregger, der im vergangenen Sommer nicht vom österreichischen Serienmeister Red Bull Salzburg zum Schwesterklub nach Leipzig wechseln wollte. Von Genugtuung mochte Hinteregger aber nicht reden: "Nein, nein." Viel mehr freute er sich über seine besondere Rolle in einem "brutal geilen Spiel". Ein junger Landsmann des Österreichers zählte ebenfalls zu den Hauptdarstellern: Der 18 Jahre alte Bundesligadebütant Kevin Danso spielte bärenstark in der erstmals von Trainer Manuel Baum aufgebotenen Dreierkette.

"Unser Debütant hat es richtig gut gemacht", lobte Baum den Youngster, für den nach eigenen Angaben "ein Traum" in Erfüllung ging. Die Augsburger bejubelten einen gewonnenen Punkt im Abstiegskampf. Leipzig verbuchte zumindest einen weiteren Zähler für die sich abzeichnende direkte Champions-League-Qualifikation.

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