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2. Bundesliga: Hannover 96 zum Sieg bei Union verdammt

Breitenreiter-Debüt gegen Tabellenführer  

Hannover 96 zum Sieg über Union verdammt

31.03.2017, 11:23 Uhr | sid, pdi

2. Bundesliga: Hannover 96 zum Sieg bei Union verdammt. Der neue 96-Trainer Andre Breitenreiter bedankt sich bei Spielern nach dem Testspiel gegen Schalke bei seinen Spielern. (Quelle: imago images)

Der neue 96-Trainer Andre Breitenreiter bedankt sich bei Spielern nach dem Testspiel gegen Schalke bei seinen Spielern. (Quelle: imago images)

Neu-Trainer Andre Breitenreiter soll Hannover 96 mit aller Macht zurück in die Bundesliga führen. Gegen Tabellenführer Union Berlin feiert der 43-Jährige sein Debüt.

Der Aufstieg ist ein Muss, "alternativlos", sagt der mächtige Präsident Martin Kind. Der Druck auf den neuen Trainer Andre Breitenreiter könnte bei Hannover 96 nicht größer sein. Und so fordert der 43-Jährige von seinem Team Vollgas bis zum Saison-Finale der 2. Liga am 21. Mai.

"Wenn wir auf dem Rathausbalkon stehen, können wir loslassen", sagte Breitenreiter vor seinem Debüt auf der 96-Bank - ausgerechnet gegen den Tabellenführer Union Berlin (Samstag, 13 Uhr/Sky(im Live-Ticker auf t-online.de).

Zum Siegen verdammt

Angesichts von vier Punkten Rückstand auf einen direkten Aufstiegsplatz sind die Niedersachsen fast schon zum Siegen verdammt. Doch Breitenreiter wiegelt ab: "Es ist noch kein Endspiel, danach kommen noch acht Partien."

Für die Stimmung in der Stadt wäre ein Sieg gegen die mit Abstand beste Rückrundenmannschaft nach der Trennung mit Ansage von Daniel Stendel sicher nicht das Schlechteste. "Wir haben alle den gleichen Wunsch: Aufzusteigen und in großen Stadien zu spielen", sagte Breitenreiter.

"Union: Aktuell das beste Team"

Er sei ein "waschechter" Hannover Jung, sagt der Ex-Schalke-Coach. An der Leine geboren, spielte Breitenreiter in der Jugend für 96 und war einer der Helden des Klubs, die 1992 überraschend den DFB-Pokal gewannen. Nun soll er den Klub - derzeit "nur" Tabellenvierter - wieder in eine bessere Zukunft führen.

Doch mit Union wartet gleich zum Auftakt die im Moment wohl schwierigste Aufgabe der Liga. "Fakt ist: Union ist in einer tollen Verfassung, das derzeit beste Team. Sie stehen zu Recht auf Platz eins", sagte Breitenreiter: "Wir müssen eine Top-Leistung hinkriegen, um drei Punkte zu holen."

Breitenreiter entspannt

Noch zur Winterpause lag das Team von Jens Keller, Vorvorgänger Breitenreiters auf Schalke, vier Zähler hinter Hannover - inzwischen hat Union vier Punkte Vorsprung auf die Roten. 49.000 Zuschauer werden dem Top-Spiel einen würdigen Rahmen verleihen. "Ausverkauftes Haus, schönes Wetter, tolle Atmosphäre - ich freue mich total auf das Spiel", sagte Breitenreiter, der nach dem Aus bei Schalke im Sommer seine Rückkehr auf die Fußball-Bühne herbeisehnt.

Seit seiner Verpflichtung am 20. März feilte Breitenreiter vor allem am zuletzt hakenden Offensivspiel der 96er. "Die Mannschaft ist absolut fit", sagte er: "Natürlich geht es auch darum, spritzig zu sein, auch in den Köpfen, um mit der nötigen Leichtigkeit in die Spiele und auch ins Training zu gehen." Der Aufstieg ist in Hannover ein Muss.


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