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Fußball: FIFA-Chef spricht mit Europarat über Menschenrechte

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FIFA-Chef spricht mit Europarat über Menschenrechte

05.12.2017, 12:38 Uhr | dpa

Fußball: FIFA-Chef spricht mit Europarat über Menschenrechte. Gianni Infantino hat sich zu einem Gespräch auf über Menschenrechte in Katar mit dem Generalsekretär des Europarats getroffen.

Gianni Infantino hat sich zu einem Gespräch auf über Menschenrechte in Katar mit dem Generalsekretär des Europarats getroffen. Foto: Paul Saikat. (Quelle: dpa)

Straßburg (dpa) - Die FIFA und der Europarat haben auf Spitzenebene über Menschenrechte im WM-Gastgeberland Katar gesprochen.

FIFA-Präsident Gianni Infantino und Europarats-Generalsekretär Thorbjørn Jagland hätten sich getroffen, sagte ein Sprecher des Europarats der Deutschen Presse-Agentur in Paris.

Katar, das die Weltmeisterschaft 2022 ausrichten soll, steht seit dem überraschenden Zuschlag für das Turnier im Dezember 2010 vor allem wegen Bestechungsvorwürfen in der Kritik. Die Arbeitsbedingungen auf zahlreichen Großbaustellen sind aber auch ein Dauer-Thema: Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch hatte das reiche Wüstenemirat bereits aufgefordert, ausländische Bauarbeiter besser vor Hitze zu schützen.

Der 1949 gegründete Europarat mit Sitz in Straßburg soll in seinen 47 Mitgliedsstaaten die Demokratie stärken sowie die Menschenrechte und den Rechtsstaat schützen. Zur Erfüllung seiner Ziele hat die Nicht-EU-Institution Verträge und Konventionen ausgearbeitet. Wie der Sprecher weiter sagte, hat Katar bereits Interesse an den Sportkonventionen der Organisation bekundet, inbesondere an der gegen Gewalt bei Sportveranstaltungen. Die Mitgliedstaaten des Europarats müssten nun darüber entscheiden. Auch Nicht-Mitglieder könnten bei den Konventionen des Europarats mitziehen, sagte der Sprecher.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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