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Dart: Darts-Verband schafft Walk-On-Girls ab

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Darts-Verband schafft Walk-On-Girls ab

28.01.2018, 14:54 Uhr | dpa

Dart: Darts-Verband schafft Walk-On-Girls ab. Walk-On-Girls flankieren bei der Siegerehrung der Darts-WM Rob Cross.

Walk-On-Girls flankieren bei der Siegerehrung der Darts-WM Rob Cross. Foto: Steven Paston. (Quelle: dpa)

London (dpa) - Der Darts-Weltverband hat mit dem angekündigten Verzicht auf Walk-On-Girls bei Fans, Spielern und den Models selbst für Enttäuschung gesorgt.

Die Professional Darts Corporation (PDC) hatte die Tradition nach Kritik von TV-Anstalten abgeschafft, wie ein Sprecher gegenüber der Nachrichtenagentur PA erklärte.

Darts-Fans starteten daraufhin eine Petition im Internet, adressiert an PDC-Präsident Barry Hearn, um "die Tradition zu wahren". Am Wochenende hatte die Petition bereits über 17 000 Unterstützer. Auch der frühere Weltmeister Raymond van Barneveld rief dazu auf, sich daran zu beteiligen. "Ich werde die Girls wirklich vermissen", twitterte der Niederländer. "Für mich gehören sie zu den Darts dazu." Hingegen erklärte die Nummer eins der Weltrangliste, Michael van Gerwen, ihm sei es egal.

Die Organisation "Women's Sport Trust" lobte die Abschaffung bei Twitter und forderte, dass auch andere Sportarten nachziehen. "Wir applaudieren der PDC dafür, dass sie mit der Zeit geht", hieß es. "Motorsport, Boxen und Radsport - jetzt seid ihr dran."

Van Barneveld wies allerdings darauf hin, dass die Frauen damit auch zum Teil arbeitslos gemacht würden, was Model Charlotte Wood bestätigte. Das ehemalige Walk-On-Girl äußerte sich beim Radiosender BBC 5 Live verärgert, weil Auftritte bei Darts-Turnieren 60 Prozent ihres Einkommens ausmachten. "Jeder sucht sich einen Job aus", sagte Wood. "Und ich habe das Gefühl, dass mir jetzt gesagt wird, ich darf den Job nicht machen."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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