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Fußball: Iran bleibt bei Fußball-Stadionverbot für Frauen

Fußball  

Iran bleibt bei Fußball-Stadionverbot für Frauen

08.03.2018, 15:37 Uhr | dpa

Fußball: Iran bleibt bei Fußball-Stadionverbot für Frauen. FIFA-Präsident Gianni Infantino hatte in Teheran den iranischen Präsidenten Hassan Ruhani besucht.

FIFA-Präsident Gianni Infantino hatte in Teheran den iranischen Präsidenten Hassan Ruhani besucht. Foto: Iranian Presidency. (Quelle: dpa)

Teheran (dpa) - Trotz Vermittlung der FIFA bleibt es im Iran beim Stadionverbot für Frauen. "Wenn etwas verboten ist, dann muss es bei dem Verbot auch bleiben", sagte Irans Innenminister Abdulresa Rahmani Fasli.

Es habe zwar bei anderen Sportarten wie Basketball einige Erleichterungen gegeben, aber die gelten vorerst nicht für die Fußballspiele der Männer, so der Minister nach Angaben der Nachrichtenagentur Tasnim.

FIFA-Präsident Gianni Infantino hatte letzte Woche während seines Besuchs in Teheran die Zusage von Präsident Hassan Ruhani erhalten, dass auch Frauen Fußballspiele der Männer besuchen dürfen. Aber Beobachter halten diese Zusage für Rhetorik und rechnen nicht mit einer kurzfristigen Lösung des fast 40-jährigen Stadionverbots der Frauen.

Für den einflussreichen Klerus im Land haben islamische Frauen in Fußballstadien mit frenetischen männlichen Fans und vulgären Slogans nichts zu suchen. Das Sportministerium hatte eine Familientribüne vorgeschlagen, aber auch der Plan wurde vom Klerus abgelehnt.

Viele junge Frauen jedoch versuchen, als Jungen verkleidet in die Stadien zu kommen. Allein 35 Frauen sollen es beim Teheraner Derby letzte Woche zwischen Esteghlal und Persepolis versucht haben. Sie wurden aber laut Berichten auf den sozialen Medien erkannt und von der Polizei festgenommen. Minister Fasli dementierte die Festnahmen und behauptete, dass die Frauen "lediglich zu einem geeigneten Ort" gebracht worden seien.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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