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Nach Fehlentscheidung: Aue protestiert gegen Spielwertung

Zweitligist muss in Relegation  

Nach Fehlentscheidung: Aue protestiert gegen Spielwertung

14.05.2018, 14:53 Uhr | sid

Nach Fehlentscheidung: Aue protestiert gegen Spielwertung. Aues Trainer Hannes Drews verzweifelte am letzten Spieltag in Darmstadt. (Quelle: imago images)

Aues Trainer Hannes Drews verzweifelte am letzten Spieltag in Darmstadt. (Quelle: imago images)

Es waren dramatische Momente in Darmstadt, am Ende musste Erzgebirge Aue in die Relegation  nach umstrittenen Entscheidungen. Nun legt der Klub beim DFB Widerspruch gegen die Wertung der Partie ein.

Der abstiegsbedrohte Fußball-Zweitligist FC Erzgebirge Aue hat beim Deutschen Fußball-Bund Widerspruch gegen die Wertung des Punktspiels beim SV Darmstadt 98 eingelegt. Das teilte der Verein am Montag in einer Pressemitteilung mit. Als Grund gaben die Sachsen drei eklatante Fehlentscheidungen durch das Schiedsrichterteam unter der Leitung von Sören Storks an.

Aue hatte die Partie am letzten Spieltag am Sonntag höchst unglücklich mit 0:1 verloren und deshalb den direkten Klassenerhalt verpasst. Die Sachsen müssen nun in der Relegation gegen den Drittliga-Dritten Karlsruher SC um den Verbleib in der 2. Liga spielen.

"Diese ganz klar und in aller Welt sichtbaren Fehler dürfen und können wir nicht im Raum stehen lassen und einfach so hinnehmen. Uns wurde ein reguläres Tor nicht anerkannt, zudem wurden uns zwei klare Elfmeter verwehrt", erklärte Aues Präsident Helge Leonhardt im Namen des Vorstandes.

"Fairplay mit Füßen getreten"

Zugleich betonte er: "Wir haben als Verein eine enorm große Verantwortung unseren Mitgliedern, Sponsoren, unseren Fans, unserer Mannschaft und der breiten Öffentlichkeit gegenüber. Das Fairplay wurde vom Schiedsrichterteam gestern mit Füßen getreten."

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Lutz Michael Fröhlich, der Schiedsrichter-Chef des Deutschen Fußball-Bundes, sagte zu den Auer Vorwürfen: "Das Spiel ist aus Schiedsrichtersicht nicht gut gelaufen. Aber Fehler können passieren, das ist menschlich. Verständlich ist der Ärger bei denen, die betroffen sind. Daraus aber den Vorwurf eines Vorsatzes abzuleiten, das ist entschieden zurückzuweisen."

Verwendete Quellen:
  • dpa

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