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Aufgehobene Suspendierung - Deutscher Skiverband nach RUSADA-Entscheidung: "Bedenklich"

Aufgehobene Suspendierung  

Deutscher Skiverband nach RUSADA-Entscheidung: "Bedenklich"

21.09.2018, 07:23 Uhr | dpa

Aufgehobene Suspendierung - Deutscher Skiverband nach RUSADA-Entscheidung: "Bedenklich". Franz Steinle, Präsident des Deutschen Skiverbandes, hält die RUSADA-Begnadigung für bedenklich.

Franz Steinle, Präsident des Deutschen Skiverbandes, hält die RUSADA-Begnadigung für bedenklich. Foto: Patrick Seeger. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Franz Steinle, Präsident des Deutschen Skiverbandes, hat die umstrittene Begnadigung der russischen Anti-Doping-Agentur RUSADA als "schwer nachvollziehbar" bezeichnet.

"Auch wenn sich in jüngster Vergangenheit einige positive Tendenzen im Anti-Dopingkampf in Russland abzeichnen, sind die nunmehr gemachten Zugeständnisse zum jetzigen Zeitpunkt aus unserer Sicht bedenklich", sagte Steinle der Deutschen Presse-Agentur.

Die Welt-Anti-Doping-Agentur WADA hatte die Suspendierung der RUSADA drei Jahre nach der Aufdeckung des staatlich gesteuerten Dopings in Russland unter zwei Bedingungen aufgehoben. Wenn der Zugang zum Moskauer Analyselabor und den dortigen Doping-Proben bis zum 30. Juni 2019 nicht gewährt wird, wird die Entscheidung revidiert.

"Warum die WADA nun offensichtlich von ihren ursprünglichen Vorgaben abweicht, beziehungsweise diese modifiziert hat, können wir nicht sagen", sagte Steinle: "Allerdings trägt diese Entscheidung nicht dazu bei, das teilweise verloren gegangene Vertrauen in den Sport zurückzugewinnen."

Auf den Status quo im für den Skiverband relevanten Skilanglauf und Biathlon habe die Entscheidung zunächst keine Auswirkungen. "Es bleibt dabei, dass für die kommende Saison keine Weltcups in Russland geplant sind", sagte der 68-Jährige.

Steinle gehört auch zum Vorstand des Biathlon-Weltverbandes IBU. Erst vor zwei Wochen entschied dieser, dass der russische Verband RBU nur provisorisches Mitglied bleibt und den Status der ordentlichen Mitgliedschaft nicht zurückerhält. "Derzeit definiert eine Arbeitsgruppe, der ich seit kurzem angehöre, die Voraussetzungen, die hierzu erfüllt werden müssen. Die Anerkennung der RUSADA ist nur eine von mehreren Vorgaben für die volle Mitgliedschaft", sagte Steinle.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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