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Ausblick - Der Countdown läuft: Noch 50 Tage bis zur Handball-Heim-WM

Ausblick  

Der Countdown läuft: Noch 50 Tage bis zur Handball-Heim-WM

20.11.2018, 08:48 Uhr | dpa

Ausblick - Der Countdown läuft: Noch 50 Tage bis zur Handball-Heim-WM. Hat mit den deutschen Handballern die Heim-WM im Blick: Bundestrainer Christian Prokop.

Hat mit den deutschen Handballern die Heim-WM im Blick: Bundestrainer Christian Prokop. Foto: Rolf Vennenbernd. (Quelle: dpa)

Stuttgart (dpa) - Der Fahrplan steht fest, die Personalplanungen laufen - und der Traum von einer Wiederholung des Handball-Wintermärchens von 2007 rückt näher.

An diesem Mittwoch sind es noch 50 Tage, bis die deutsche Nationalmannschaft am 10. Januar in der Berliner Mercedes-Benz Arena die WM 2019 eröffnet. Bundestrainer Christian Prokop arbeitet längst mit Hochdruck an seinem Plan für das Turnier. Auch die restlichen Vorbereitungen für die von Deutschland und Dänemark ausgerichtete WM sind in ihrer Endphase.

Steht der deutsche Kader für die Heim-WM schon fest?

Nein. Bundestrainer Prokop wird sein vorläufiges 28 Spieler umfassendes Aufgebot am 10. Dezember bekanntgeben. Während dieser Zeit kommt die DHB-Auswahl in Rostock zur ersten Phase der WM-Vorbereitung zusammen, am 12. Dezember findet dort auch das erste Testspiel gegen Polen statt. Prokop muss seinen Kader vor Turnierbeginn dann noch auf 16 Spieler reduzieren.

Kann die deutsche Mannschaft in Bestbesetzung in die WM starten?

Ebenfalls nein. Gerade im Rückraum hat die Mannschaft spätestens seit dem Kreuzbandriss von Julius Kühn Verletzungssorgen. "Das tut uns extrem weh", sagte DHB-Vizepräsident Bob Hanning. "In einer Situation, in der nichts geht, geht Kühn." Denn der 25-Jährige steht für Wucht und Torgefahr aus der Distanz und damit für eine Qualität, die Prokops Team nun fehlt. Mit einer Rückkehr von Routinier Michael Kraus, der zuletzt in der Bundesliga mit einer überragenden Treffer-Quote auffiel, plant der Bundestrainer dennoch nicht.

Wird die Nationalmannschaft in vollen Hallen spielen?

Etwa 85 Prozent der Tickets für die Berliner Partien der WM sind bereits verkauft. Die deutsche Mannschaft wird in der Hauptstadt ihre Vorrundenspiele gegen eine Auswahl Koreas, Titelverteidiger Frankreich, Russland, Serbien und Brasilien bestreiten. Die jeweils drei besten Teams jeder Vorrundengruppe qualifizieren sich für die Hauptrunde, welche die DHB-Auswahl in Köln bestreiten würde. Dort sind laut DHB-Angaben vom Montag bereits rund 75 Prozent der Tickets verkauft.

Wird die WM diesmal im frei empfangbaren TV zu sehen sein?

Ja. ARD und ZDF werden alle Spiele der deutschen Mannschaft bei dem Turnier vom 10. bis 27. Januar 2019 live übertragen. Damit wird eine Handball-WM erstmals seit 2013 in Deutschland wieder live im Free-TV zu sehen sein. In den Verhandlungen mit der Sportmarketingagentur Lagardère Sports sicherten sich die beiden öffentlich-rechtlichen Sender Ende Oktober sogar ein Mega-Paket. Denn neben der WM 2019 enthält die Vereinbarung auch die TV-Rechte an den Weltmeisterschaften 2021, 2023 und 2025. Darüber hinaus werden die Europameisterschaften 2020, 2022 und die in Deutschland stattfindende EM 2024 von ARD und ZDF übertragen.

Wie läuft die Vorbereitung der deutschen Mannschaft bis zum WM-Start?

Am 12. Dezember folgt das erste Testspiel des vorläufigen 28er-Kaders gegen Polen. In die heiße Phase der WM-Vorbereitung startet die Mannschaft dann spätestens Ende Dezember. Am 28.12. versammelt Prokop sein Team zu einem zweitägigen Kurz-Lehrgang in Barsinghausen bei Hannover. Nach einer Silvester-Pause geht es dann vom 2. bis 6. Januar in Hamburg weiter. Während dieser Zeit bestreitet der Europameister von 2016 auch die letzten Vorbereitungsspiele: am 4. Januar in Hannover gegen Tschechien und am 6. Januar in Kiel gegen Argentinien. Am 8. Januar reist die Mannschaft dann nach Berlin, wo sie zwei Tage später gegen die Koreaner das Turnier eröffnet.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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