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Kovac geht "kein Risiko": Neuer steht auch gegen Schalke nicht im Bayern-Tor

Kovac geht "kein Risiko"  

Neuer steht auch gegen Schalke nicht im Bayern-Tor

08.02.2019, 15:56 Uhr | dpa

Kovac geht "kein Risiko": Neuer steht auch gegen Schalke nicht im Bayern-Tor. Manuel Neuer wird erneut nicht spielen.

Manuel Neuer wird erneut nicht spielen. Foto: Kay Nietfeld. (Quelle: dpa)

München (dpa) - "Kein Risiko!" Auch beim vorletzten Leistungstest vor der Champions-League-Kraftprobe des FC Bayern mit dem FC Liverpool mag der angeschlagene Manuel Neuer das Wagnis eines überstürzten Comebacks nicht eingehen.

Die geheimnisumwobene Blessur des Kapitäns an der rechten Hand scheint nach wie vor so heikel, dass der Kapitän auch im Topspiel der Fußball-Bundesliga am Samstagabend (18.30 Uhr/Sky) gegen seinen Ex-Club FC Schalke 04 in der Allianz Arena besser noch nicht ins Tor zurückkehrt. Die Münchner werden also eine Woche nach dem Patzer in Leverkusen (1:3) ihre Jagd auf Spitzenreiter Borussia Dortmund erneut mit Sven Ulreich im Tor angehen müssen.

"Wir gehen kein Risiko ein. Wir möchten nicht, dass es sich verschlechtert", berichtete Trainer Niko Kovac nach dem Training am Freitag. "Die letzte Entscheidung hat immer der Spieler", ergänzte der Kroate. Schon beim Pokalerfolg gegen Hertha BSC hatte der nach Berlin mitgereiste Neuer am Ende den Daumen doch gesenkt. "Fürs morgige Spiel reicht es eher auch nicht", verkündete Kovac.

Neuer bliebe dann nur noch eine Möglichkeit für einen Einsatz vor dem Achtelfinal-Hinspiel in Liverpool am 19. Februar. Vier Tage zuvor müssen die Bayern beim FC Augsburg antreten. Bei Auskünften zu Neuers Handverletzung bleiben die Bayern-Verantwortlichen extrem defensiv. Kovac verwies am Freitag sogar auf die "ärztliche Schweigepflicht".

Kein Geheimnis ist dagegen, dass sich die Bayern bei sieben Zählern Rückstand auf den BVB keine weiteren Punktverluste leisten dürfen. "Wir wollen Meister werden, wir bleiben am Ball", verkündete Kovac fast trotzig. Gegen Schalke erwartet er ein "Geduldsspiel".

Ein echtes Gipfeltreffen ist das Duell Meister gegen Vizemeister nicht. 20 Punkte trennen beide Clubs in der Tabelle. Beim letzten Schalker Sieg gegen Bayern - 2011 im Pokal-Halbfinale - stand übrigens Manuel Neuer noch im Tor der Königsblauen. Schalke-Coach Domenico Tedesco reist dennoch gerne nach München. "Wir haben Bock auf das Spiel", erklärte er.

Beide Vereine feierten unter der Woche Pokalsiege. Trotz der Verlängerung in Berlin befürchtet Kovac bei seinem Team kein Kraftproblem. "Die 120 Minuten tun uns nicht weh, davon bin ich überzeugt", sagte er. Torjäger Robert Lewandowski bewertete die mit Willenskraft bestandene Prüfung in Berlin sogar als Motivationsschub für die kommenden Aufgaben: "Das Spiel bedeutet viel für uns, auch für die Zukunft. Das war für das Selbstbewusstsein wichtig." Kovac lobte ebenfalls "Einstellung, Leidenschaft und Zusammenhalt".

Eine permanente Gefahr bleiben die individuellen Aussetzer und die seltsame Verwundbarkeit des Serienmeisters in dieser Spielzeit. Beim 3:2 in Berlin verschuldete Mats Hummels ein Gegentor. Trotzdem darf der Nationalspieler wohl auch gegen Schalke wieder auflaufen. "Wir sollten nicht mit dem Finger auf einen zeigen", betonte Kovac. Der Trainer verdeutlichte aber auch: "Solche kapitalen und einfachen Fehler dürfen nicht passieren." Sie gefährden die Saisonziele.

Neuer fehlt - aber ein anderer Ex-Schalker wird am Samstagabend im Bayern-Trikot auflaufen: Leon Goretzka könnte seine ehemaligen Kollegen vor einige Probleme stellen. Der Nationalspieler hat schon vier Tore in der Rückrunde erzielt, damit ist er 2019 die Nummer 1 der Liga. "Er taucht immer wieder in der Box auf, er erkennt sehr gut die Signale, wann er in die Tiefe geht. Seine Entwicklung ist sehr gut", sagte Tedesco am Freitag über seinen ehemaligen Spieler, mit dem er immer noch einen regelmäßigen Kontakt pflege. "Ich vergesse nicht, was er für uns gemacht hat", bemerkte Tedesco.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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