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Eishockey-Finale: Adler Mannheim trennen noch zwei Siege vom DEL-Titel

Eishockey-Finale  

Adler Mannheim trennen noch zwei Siege vom DEL-Titel

23.04.2019, 07:26 Uhr | dpa

Eishockey-Finale: Adler Mannheim trennen noch zwei Siege vom DEL-Titel. Heimfluch gegen München beendet - Adler Mannheim in DEL auf Titelkurs.

Heimfluch gegen München beendet - Adler Mannheim in DEL auf Titelkurs. Foto: Michael Deines. (Quelle: dpa)

Mannheim (dpa) - Den verdienten 4:1-Heimerfolg wollen die Adler Mannheim schnell abhaken und am Mittwoch in München eine mögliche Vorentscheidung um den deutschen Eishockey-Titel erzwingen.

"Das war ein gutes Spiel von uns, mehr aber auch nicht", sagte Mannheims starker Nationaltorhüter Dennis Endras. "Ich hoffe natürlich auf einen guten Ausgang. Wir wissen aber auch, dass noch ein hartes Stück Arbeit auf uns wartet." Mit 2:1 liegt das beste Team der Vorrunde nun gegen den EHC Red Bull München vorn. Zwei Siege fehlen noch, um den Titelverteidiger zu entthronen.

Gewinnen die Adler auch das vierte Spiel der Best-of-Seven-Serie, spricht statistisch sehr viel für sie: Erst zwei Vereine haben es in der Deutschen Eishockey Liga geschafft, einen 1:3-Rückstand in den Playoffs aufzuholen. "Es gibt immer noch Situationen, die wir verbessern müssen", sagte Mannheims Trainer Pavel Gross.

Dabei waren seine Adler auch beim ersten Heimsieg im Duell der beiden Topteams in dieser Saison über weite Strecken das bessere Team. Das schnellste Tor der Final-Historie der DEL ebnete dabei den Weg: Nationalstürmer Matthias Plachta traf schon nach fünf Sekunden. Der 27-Jährige stellte zugleich den generellen Rekord für das schnellste Tor in 25 DEL-Jahren überhaupt ein, wie die Deutsche Eishockey Liga bestätigte. Am 13. September 1998 hatte der Kanadier Andre Faust für Augsburg gegen Nürnberg ebenfalls nach fünf Sekunden getroffen.

Münchens Trainer Don Jackson schien der Serien-Rückstand nicht aus der Ruhe zu bringen. Schließlich hat der US-Amerikaner dreimal nacheinander die Meisterschaft mit dem EHC geholt und kann mit insgesamt mehr DEL-Erfolge aufweisen als jeder andere Coach. "Ab dem zweiten Drittel sind wir gut ins Spiel gekommen, darauf werden wir aufbauen", sagte der 62-Jährige.

Dass zahlreiche Stammspieler verletzt ausfallen, wollte Jackson nicht als Ausrede für die zweite Niederlage nacheinander gelten lassen. "Ich werde mich darüber nicht beschweren", sagte Jackson. "Wir haben genug Spieler, um zu gewinnen."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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