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Nationalspielerin Giulia Gwinn – Fußballprofi? "Meine Mama war dagegen"

Podcast "Königsklasse"  

DFB-Spielerin Gwinn: Fußballprofi? "Meine Mama war dagegen"

28.11.2019, 10:05 Uhr | np , t-online.de

Nationalspielerin Giulia Gwinn – Fußballprofi? "Meine Mama war dagegen". Giulia Gwinn: Die deutsche Nationalspielerin gehörte zu den Shooting-Stars der WM.  (Quelle: imago images/eu-images)

Giulia Gwinn: Die deutsche Nationalspielerin gehörte zu den Shooting-Stars der WM. (Quelle: eu-images/imago images)

Giulia Gwinn war der Shooting-Star bei der WM 2019 in Frankreich. Im "Königsklasse"-Podcast auf t-online.de spricht die 20-Jährige über die Anfänge ihrer Karriere und was sich für sie seit dem Turnier alles verändert hat.

Vor der Weltmeisterschaft in Frankreich kannte sie fast keiner – doch das änderte sich schlagartig nach ihrem Tor beim Auftaktspiel gegen China. Mit ihrem 1:0-Siegtreffer sorgte die erst 20-jährige Giulia Gwinn für einen gelungen Einstieg der DFB-Frauen ins Turnier. 

Knapp fünf Monate sind seit dem Ausscheiden der Nationalmannschaft vergangen. Für Gwinn hat sich seitdem einiges verändert.

Die Außenspielerin wechselte nach dem Großevent im Sommer vom SC Freiburg zum FC Bayern – und gehört trotz ihres jungen Alters zu den Säulen der Nationalmannschaft. Derzeit fällt sie wegen einer Schulterverletzung aus, verpasste deshalb auch das Highlight-Spiel Anfang November gegen England in Wembley vor mehr als 75.000 Zuschauern. 

Gwinn: "Meine Mama wollte mich in andere Sportarten stecken"

"Eigentlich wollte ich hinfliegen, aber die Airline hat gestreikt", erzählt Gwinn in Teil Eins des "Königsklasse"-Podcasts. "Das war ein Highlight, auf das alle ewig drauf hingefiebert haben. Man freut sich natürlich trotzdem, dass der Frauenfußball solch eine Wertschätzung und solch einen Zuspruch bekommt." 

Dass Gwinn selbst diesen erfolgreichen Weg als Fußballerin geht, war lange gar nicht klar. "Meine Mama war anfangs dagegen und wollte mich in andere Sportarten stecken wie Taekwondo oder Kunstradfahren", erzählt sie. "Ich hab das dann auch gemacht, aber es hat mir einfach nicht so viel Spaß gemacht."

Mittlerweile ist Gwinn angekommen im Fußballbusiness, ihre Followerzahl bei Instagram hat sich im Vergleich zu der Zeit vor Turnierbeginn von 16.000 auf über 200.000 Follower mehr als verzehnfacht. 

Giulia Gwinn: Keine Spielerin gewann durch die WM 2019 so viele Follower bei Instagram dazu wie die 20-Jährige.  (Quelle: imago images/foto2press)Giulia Gwinn: Keine Spielerin gewann durch die WM 2019 so viele Follower bei Instagram dazu wie die 20-Jährige. (Quelle: foto2press/imago images)

"Ich glaube schon, dass sich durch die WM viel verändert hat. Man wird auch öfter erkannt und angesprochen. Ich versuche aber trotzdem bodenständig zu bleiben und will noch viel erreichen in meiner Karriere", so die gebürtige Baden-Württembergerin. 

Trotzdem ihre Karriere gerade erst so richtig in Fahrt kommt, sieht sich Gwinn bereits in einer Vorbildfunktion: "Ich bekomme schon die ein oder andere Anfrage von jungen Mädchen, die wissen wollen, wie ich es so weit geschafft habe. Ich habe, bis ich 16 war bei den Jungs gespielt, die haben mich super aufgenommen und waren auch stolz darauf, ein Mädchen im Team zu haben, das mithalten kann."

Für sie persönlich sei das "der richtige Weg" gewesen. "Ich musste im jungen Alter Ellenbogen zeigen und mich durchsetzen." 



Wie sie ihr Studium mit ihrer Fußballkarriere vereint, wie es zu ihrer ersten Begegnung mit Mario Götze kam und was sich bei ihr sonst noch alles nach der Weltmeisterschaft verändert hat, hören Sie im ersten Teil von "Königsklasse".

Den Podcast von Florian König gibt es immer donnerstags. Das Gespräch mit den Sportstars ist jeweils auf zwei Ausgaben aufgeteilt, sie erscheinen im Abstand von einer Woche – dann ist eine Woche Pause. Die einzelnen Folgen sind etwa eine halbe Stunde lang. Mit einem kostenlosen Podcast-Abo verpassen Sie keine Folge.

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