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DFB-Star Giulia Gwinn hofft auf Fusionen von Herren- und Frauenvereinen

Podcast "Königsklasse"  

DFB-Star Gwinn hofft auf Fusionen von Herren- und Frauenvereinen

05.12.2019, 14:43 Uhr | np, t-online.de

DFB-Star Giulia Gwinn hofft auf Fusionen von Herren- und Frauenvereinen. Giulia Gwinn spricht mit Moderator Florian König und anderem über die gleiche Bezahlung von Frauen und Männern im Profisport.  (Quelle: imago images/eu-images)

Giulia Gwinn spricht mit Moderator Florian König und anderem über die gleiche Bezahlung von Frauen und Männern im Profisport. (Quelle: eu-images/imago images)

Sie war der Shooting-Star bei der WM 2019 in Frankreich. Im zweiten Teil des "Königsklasse"-Podcast auf t-online.de spricht Giulia Gwinn über den Sommer ihres Lebens und das Potenzial, welches im Frauenfußball steckt. 

Fußball-Nationalspielerin Giulia Gwinn glaubt, dass im deutschen Frauen-Fußball noch viel Potenzial steckt. Im zweiten Teil des "Königsklasse"-Podcast bei t-online.de nennt die 20-Jährige Lösungsvorschläge, um dieses Potenzial zukünftig besser auszuschöpfen. "Ich hoffe, dass das, was Eintracht Frankfurt macht, in Zukunft häufiger geschehen wird und ein Männerverein hintendran ist und so auch den Frauenfußball unterstützt“, sagte Gwinn im Gespräch mit Moderator Florian König.

Hintergrund: Der Herren-Bundesligaklub plant eine Fusion mit dem Frauenfußball-Verein 1. FFC Frankfurt.

Sie selbst spielt für den FC Bayern München. Auf die Frage, ob Spiele ihrer Mannschaft vielleicht künftig in der Allianz Arena vor den Partien der Herren laufen sollten, um einen zusätzlichen Push zu erhalten, antwortete sie: "Das wäre natürlich eine coole Sache. Da würde wahrscheinlich keiner von uns Nein sagen."

Gwinn: "Männer und Frauen zusammen vermarkten"

Und Gwinn hat einen weiteren Vorschlag: "Ich glaube schon, dass es auch wichtig ist, dass man medial was macht. Dass Männer und Frauen zusammen vermarktet werden." Sich aufzuregen, sei ihrer Meinung nach aber "der falsche Weg". Der Frauenfußball in Deutschland könne dagegen versuchen, sich durch "gute Leistungen weiter anzunähern." 

Weiter lobte die Bayern-Spielerin auch Weltmeisterin Megan Rapinoe (USA), die sich öffentlich stark für Gleichberechtigung einsetzt: "Ich glaube schon, dass man im Frauenfußball gegen Vorurteile ankämpfen muss. Das, was Rapinoe gemacht hat, ist eine mega coole Aktion." Gwinn weiter: "Ich denke, dass wir in Deutschland auch mündige Spielerinnen haben – die es eben nur noch nicht so geäußert haben wie sie", so Gwinn, die nach wie vor mit einer Schulterverletzung ausfällt. 



Wann sie wieder ins Mannschaftstraining beim FC Bayern einsteigen kann, wer ihr Titelfavorit in der Bundesliga ist und ob sie sich vorstellen kann, eines Tages als Trainerin zu arbeiten: das alles hören Sie im zweiten Teil der "Königsklasse" auf t-online.de mit Giulia Gwinn. 

Den Podcast von Florian König gibt es immer donnerstags. Das Gespräch mit den Sportstars ist jeweils auf zwei Ausgaben aufgeteilt, sie erscheinen im Abstand von einer Woche – dann ist eine Woche Pause. Die einzelnen Folgen sind etwa eine halbe Stunde lang. Mit einem kostenlosen Podcast-Abo verpassen Sie keine Folge.


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