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Putin findet Dopingsperre "ungerecht": Russland legt Einspruch ein

Nach spektakulärer Strafe  

"Ungerecht": Russland legt Einspruch gegen Dopingsperre ein

19.12.2019, 12:11 Uhr | dpa

Putin findet Dopingsperre "ungerecht": Russland legt Einspruch ein. Wladimir Putin: Der russische Präsident drückt sein Unverständnis für die Sperre der WADA aus. (Quelle: imago images/Itar-Tass)

Wladimir Putin: Der russische Präsident drückt sein Unverständnis für die Sperre der WADA aus. (Quelle: Itar-Tass/imago images)

Wladimir Putin hat sein Unverständnis für die von der Welt-Doping-Agentur Wada ausgesprochene Strafe gegen Russland ausgedrückt. Nun wird der Verband Einspruch einlegen.

Die russische Antidoping-Agentur legt beim Internationalen Sportgerichtshof Cas Einspruch gegen den Ausschluss von Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften in den nächsten vier Jahren ein. Das kündigte die Rusada am Donnerstag auf einer Pressekonferenz in Moskau an.

Am Donnerstagmorgen wies Kremlchef Wladimir Putin die neuen Strafen der Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada) gegen Russland erneut als "ungerecht" zurück. Das Land werde für ein und denselben Verstoß mehrfach bestraft, kritisierte er bei einer Pressekonferenz in Moskau. "Das ist ungerecht", betonte er. "Jede Bestrafung sollte individuell sein." Die Mehrheit der Sportler in Russland sei sauber, betonte der russische Staatspräsident. Russland werde deshalb alles dafür tun, damit seine Sportler bei den Olympischen Spielen unter ihrer nationalen Flagge antreten könnten.

Am 9. Dezember hatte die Wada auf ihrer Exekutivsitzung in Lausanne beschlossen, Russland für vier Jahre von den Olympischen Spielen auszuschließen. Demnach dürfen russische Sportler nur als neutrale Athleten ohne Nationalflagge teilnehmen. Zudem darf Russland bis 2023 weder Gastgeber sein, noch sich für eine Ausrichtung großer Wettkämpfe bewerben.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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