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Debatte um Corona-Schutz - ATP: Rund 65 Prozent der Tennisprofis geimpft

Debatte um Corona-Schutz  

ATP: Rund 65 Prozent der Tennisprofis geimpft

25.10.2021, 04:05 Uhr | dpa

Debatte um Corona-Schutz - ATP: Rund 65 Prozent der Tennisprofis geimpft. Droht die Australian Open zu verpassen: Novak Djokovic.

Droht die Australian Open zu verpassen: Novak Djokovic. Foto: Elise Amendola/AP/dpa. (Quelle: dpa)

Melbourne (dpa) - Rund ein Drittel der männlichen Tennisprofis sind nach Angaben der ATP nicht gegen das Coronavirus geimpft.

Der Anteil der geimpften Spieler betrage momentan rund 65 Prozent, teilte die Profiorganisation im Herren-Tennis auf Anfrage mit.

Dabei dürfen Tennisprofis ohne vollständige Corona-Impfung voraussichtlich nicht an den Australian Open teilnehmen, dem sportlichen Höhepunkt auf der Tennis-Tour zu Beginn der neuen Saison. Das Turnier soll vom 17. bis zum 30. Januar in Victorias Hauptstadt Melbourne ausgetragen werden.

"Ich glaube nicht, dass ein ungeimpfter Tennisspieler ein Visum bekommen wird, um in dieses Land zu reisen", hatte der Premierminister des Bundesstaates, Daniel Andrews, vor wenigen Tagen gesagt. Wenn die Spieler doch ein Visum bekommen würden, müssten sie wahrscheinlich zwei Wochen in Quarantäne, sagte der Politiker.

Für Debatten im Tennis über die Corona-Impfung sorgt insbesondere der Weltranglisten-Erste Novak Djokovic. Der Titelverteidiger ließ wegen der zu erwartenden Restriktionen seine Teilnahme an den Australian Open ebenso offen wie die Frage, ob er geimpft ist. Der Serbe war im vergangenen Jahr mit dem Coronavirus infiziert.

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