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Weltranglisten-Neunter: Minister fordert Tennisstar Thiem zur Impfung auf

Weltranglisten-Neunter  

Minister fordert Tennisstar Thiem zur Impfung auf

27.10.2021, 17:29 Uhr | dpa

Weltranglisten-Neunter: Minister fordert Tennisstar Thiem zur Impfung auf. Hat sich noch nicht gegen das Coronavirus impfen lassen: Tennis-Ass Dominic Thiem.

Hat sich noch nicht gegen das Coronavirus impfen lassen: Tennis-Ass Dominic Thiem. Foto: Christophe Ena/AP/dpa. (Quelle: dpa)

Wien (dpa) - Österreichs Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein hat Tennisstar Dominic Thiem aufgefordert, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen.

"Auch bei Jüngeren und Sportlern gibt es Long-Covid und wir haben auch knapp 30-Jährige auf der Intensivstation liegen, so ist es nicht", sagte der Minister einer Vorabmeldung des Senders im Nachrichtenkanal Puls24 (Mittwoch, 22.20 Uhr) zufolge. Thiem hatte vor gut zwei Wochen erklärt, noch nicht geimpft zu sein und eigentlich auf einen so genannten Totimpfstoff (Novavax) warten zu wollen. Sollte dieser allerdings nicht rechtzeitig vor den Australian Open im Januar 2022 zur Verfügung stehen, wolle er sich mit einem anderen Impfstoff impfen lassen, sagte der 28-Jährige damals.

Der Totimpfstoff werde frühestens 2022 verfügbar sei, "und es gibt keinen Hinweis, dass er irgendwelche Vorteile gegenüber den jetzigen Impfstoffen hat", sagte Mückstein. Die aktuell verfügbaren Impfstoffe seien alle sicher und inzwischen bereits milliardenfach verimpft. "Ich kann nur den Dominic Thiem auffordern, dass er sich impfen lässt", sagte Mückstein in Richtung des Neunten der Tennis-Weltrangliste.

In Österreich stockt die Impfkampagne - und Thiem ist im Land sehr populär. Im Gegensatz zu den Vektor-Impfstoffen wie denen von Biontech/Pfizer beruhen Totimpfstoffe auf einer seit Jahrzehnten angewendeten Technologie.

Auch der deutsche Fußball-Nationalspieler Joshua Kimmich hatte am Wochenende gesagt, bislang wegen fehlender Langzeitstudien nicht gegen das Coronavirus geimpft zu sein. Das hatte bei teilweisem Verständnis heftige Kritik zur Folge.

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