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Deutsche Leichtathletik-Meisterschaften: Heidler holt siebten Meistertitel

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Deutsche Frauen zeigen Stärke

23.07.2011, 19:35 Uhr | dpa

Deutsche Leichtathletik-Meisterschaften: Heidler holt siebten Meistertitel. Keine wirft derzeit den Hammer weiter als Betty Heidler. (Foto: imago)

Keine wirft derzeit den Hammer weiter als Betty Heidler. (Foto: imago)

Die 111. deutschen Meisterschaften der Leichtathleten hat mit einer Demonstration der Frauen begonnen. Fünf Wochen vor der WM in Daegu gelang Weltrekordlerin Betty Heidler mit einem "Hammer" der siebte Titelgewinn, der auf Gold in Südkorea hoffen lässt. Auch Diskus-Ass Nadine Müller bewies mit ihrem zweiten Wettkampf-Triumph binnen 48 Stunden, dass mit ihr bei der Weltmeisterschaft zu rechnen ist. Und Martina Strutz zeigte mit ihrem Erfolg, dass ihr deutscher Rekord im Stabhochsprung kein Zufallsprodukt war.

"Ich kann mich nicht erinnern, dass eine Nationalmannschaft jemals erfolgreicher in eine Saison gestartet ist", sagte Günter Lohre, Vizepräsident Sport des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) schon vor Beginn der nationalen Titelkämpfe. 42 Athleten hatten schon die notwendige A-Norm für die WM in der Tasche, weitere zwölf den B-Richtwert. Deshalb ist DLV-Präsident Clemens Prokop auch optimistisch, das Erfolgsergebnis der WM 2009 in Berlin "zumindest zu bestätigen". Vor zwei Jahren hatte der Gastgeber neun Medaillen geholt.

Heidler: "Das hatte ich mir vorgenommen"

Betty Heidler bestätigte denn auch eindrucksvoll, dass sie zurzeit die absolute Nummer eins im Hammerwurf-Ring ist. Ihre Siegerweite von 76,04 Metern, mit der sie ihren siebten Meistertitel in Folge gewann, wurde nur von der 27-jährigen Frankfurterin selbst in dieser WM-Saison dreimal übertroffen. "Meisterschafts-Rekord - das hatte ich mir vorgenommen. Ich bin mit dem Ergebnis total zufrieden", sagte die Europameisterin.

Elf Tage, nachdem Martina Strutz den neun Jahre alten deutschen Rekord (4,78 Meter) verbessert hatte, holte sich die 29-jährige Höhenjägerin mit 4,65 Meter ihren ersten Titel im Freien. Die EM-Zweite Silke Spiegelburg musste sich mit 4,60 Meter und Platz zwei bescheiden. "Ich bin zufrieden, weil ich gezeigt habe, dass der Rekord kein Ausreißer war", sagte Strutz.

Hallen-Europameister und -Rekordhalter Sebastian Bayer verpasste im Weitsprung zwar die WM-Qualifikationsweite mit 8,17 Meter um drei Zentimeter, verwies aber seinen Konkurrenten Christian Reif (7,82m) in die Schranken.

Schnellster über 100 Meter war im mit rund 15.000 Zuschauern besetzten Auestadion Sebastian Unger in 10,40 Sekunden. Bei den Frauen siegte Cathleen Tschirch in 11,52 Sekunden.

Verletzte Sailer und Friedrich hinterlassen große Lücke

Den Titel-Hattrick schaffte Nadine Müller mit dem Diskus. Überlegen siegte die 25-jährige WM-Sechste unangefochten mit 63,41 Meter nach 2009 und 2010 zum dritten Mal in Serie. Bereits zwei Tage zuvor hatte sie in Monaco den zwölften Erfolg eines DLV-Athleten in diesem Jahr in der Diamond-League-Serie gefeiert. "Die guten Weiten machen einen locker im Kopf", meinte Müller.

Von solchen Zielen sind die Hochspringerinnen weit entfernt. Ohne die verletzte WM-Dritte Ariane Friedrich sah es recht mau aus. Die Siegerin Melanie Bauschke holte sich mit 1,86 Meter den Titel und blieb dabei neun Zentimeter unter der Daegu-Norm. Eine Lücke hinterließ auch Sprint-Europameisterin Verena Sailer (Achillessehnenprobleme), die ebenso wie Friedrich auf die WM verzichten muss.

Der EM-Dritte Ralf Bartels hatte unterdessen seinen Pflichtstart im Kugelstoßen überraschend abgesagt. "Er nannte private Gründe dafür. Ich kann im Detail nicht sagen, was dahintersteckt", berichtete Lohre. Der Verband will nun beraten, ob der 33-jährige Neubrandenburger dennoch für die WM in Daegu nominiert wird. David Storl nutzte die Abwesenheit des Rivalen und gewann mit 20,35 Metern den ersten Freiluft-Titel seiner Karriere.

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