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Leichtathletik: Kleinert mehrfach von Dopingsünderinnen geschlagen


Leichtathletik  

Kleinert ist "eigentlich ein Dopingopfer"

02.08.2013, 10:32 Uhr | dpa

Leichtathletik: Kleinert mehrfach von Dopingsünderinnen geschlagen. Verärgert: Nadine Kleinert fühlt sich von der Konkurrenz betrogen. (Quelle: imago/Karina Hessland)

Verärgert: Nadine Kleinert fühlt sich von der Konkurrenz betrogen. (Quelle: imago/Karina Hessland)

Da kann man den Ärger verstehen. Nadine Kleinert ist bei internationalen Meisterschaften nach eigener Berechnung 13 Mal von Kugelstoßerinnen bezwungen worden, die später des Dopings überführt wurden. "Da sind mir fast die Tränen gekommen", sagte die 37 Jahre alte Europameisterin bei "Spiegel online" zu dieser Bilanz. Seit 1995 hat sie an mehr als 20 Großveranstaltungen teilgenommen, an Europa- und Weltmeisterschaften in der Halle und im Freien sowie an Olympischen Spielen.

"Ich bin eigentlich ein Dopingopfer, ich habe immer wieder in die Röhre geschaut. Ich habe so die Schnauze voll davon", sagte Kleinert, die ihre Karriere auslaufen lässt und auf eine Teilnahme an der Leichtathletik-WM in Moskau verzichtet.

"Zwei Jahre Sperre ist lächerlich"

Unzufrieden ist Kleinert auch mit dem Strafmaß für erwischte Konkurrentinnen. "Zwei Jahre Sperre, das ist lächerlich, das kann man überbrücken wie eine längere Verletzung", erklärte die Kugelstoßerin.

Kleinert ist bisher zweimal eine Medaille nachträglich zugesprochen worden. Bei der Hallen-WM 2004 rückte sie vom dritten auf den zweiten Platz auf, weil die Ukrainerin Wita Pawlitsch überführt worden war. Bei den Sommerspielen im gleichen Jahr in Athen wiederholte sich das Ganze, nachdem Goldmedaillengewinnerin Irina Korschanenko erwischt wurde.

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