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Motorrad: Auch Ferrari leidet mit Valentino Rossi

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Motorsport - Motorrad  

Auch Ferrari leidet mit Valentino Rossi

07.06.2010, 12:51 Uhr | sid, sid

Motorrad: Auch Ferrari leidet mit Valentino Rossi. Auch geschockt von Rossis schwerem Sturz:  Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo (Foto: imago)

Auch geschockt von Rossis schwerem Sturz: Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo (Foto: imago)

Der komplizierte Beinbruch von Valentino Rossi hat fast ganz Italien in einen Schockzustand versetzt. Auch bei Ferrari ist die Sorge groß. "Ferrari ist bei Dir. Wenn Du Lust hast, auf vier Rädern zu trainieren, stehen die Türen in Maranello immer offen", schrieb Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo in einem Genesungsbrief an Rossi, der schon mehrfach Testfahrten für die Scuderia bestritten hat.  

Zunächst ist der 62-Jährige aber von einem Comeback des Superstars auf zwei Rädern überzeugt. "Rossi wird stärker als je zuvor zurückkehren", sagte er. Montezemolo hat schon mehrfach betont, dass er Rossi gerne verpflichten will.

Vier bis fünf Monate Zwangspause

Durch den Sturz am Samstag im freien Training zum Großen Preis von Italien in Mugello verpasste der neunmalige Weltmeister nicht nur zum ersten Mal überhaupt in seiner erfolgreichen Karriere ein Rennen, noch dazu sein Heimspiel in Italien. Insgesamt wird der "Doktor", der erstmals selbst Patient ist, sogar vier bis fünf Monate ausfallen und muss seinen zehnten Titel in diesem Jahr abschreiben. "Ganz Italien bangt um Valentino. Ein Alptraum, Rossi muss dem WM-Titel adieu sagen", titelte "Gazzetta dello Sport", nachdem der 31 Jahre alte Yamaha-Pilot noch am Samstagabend in einer Spezialabteilung des Careggi-Hospitals in Florenz zweieinhalb Stunden operiert worden war.

Zahlreiche Fans vor der Klinik

Der Bruch des rechten Schienbeins wurde mit einem Nagel stabilisiert, die durchtrennte Haut blieb aber noch offen und soll erst in ein paar Tagen bei einer weiteren Operation genäht werden. Vor der Klinik hatten sich zahlreiche Fans eingefunden, die ihrem Idol in der schwersten Stunde seiner Karriere nah sein wollten.

Vater hofft auf Wechsel in die Formel 1

Rossis erste Frage nach dem Aufwachen aus der Narkose war laut der Gazzetta angeblich: "Wer hat die Pole geholt?" .Sein Vater nahm den ersten schweren Sturz in der Laufbahn seines Sohnes mit weniger Humor. "Wir sind sehr besorgt", sagte Graziano Rossi, zeigte aber auch gleich wieder ein bisschen Zuversicht: "Das ist eine Krise, die er überwinden kann. Aber vielleicht wechselt er jetzt ja doch in die Formel 1."

Schiavone: "Er hat mich gelehrt, nach Titeln zu jagen"

Nicht nur Ferrari, sondern auch Massimo Moratti, Präsident von Champions-League-Sieger Inter Mailand, schickte Rossi beste Genesungswünsche. Francesca Schiavone meinte kurz nach ihrem ersten Grand-Slam-Titel in Paris: "Ich hoffe, er wird sich bald erholen. Denn er hat mich gelehrt, nach Titeln zu jagen. Ich bin ein großer Fan von ihm.“ Eine Woche bis zehn Tage muss Rossi nach Aussage von Chirurg Roberto Bozzi, der sich gemeinsam mit Streckenarzt Claudio Costa um den Italiener kümmerte, noch in der Klinik bleiben. Danach wird er sich rund sechs Wochen nur mit Krücken fortbewegen können.

Wird auch die Schulter operiert?

Möglicherweise wird sich Rossi in der Reha-Zeit auch noch einer Operation an der rechten Schulter unterziehen, die ihm seit einem Sturz beim Moto-Cross-Fahren Mitte April Probleme bereite

Lorenzo: "Ohne Rossi ist der Titel weniger wert"

Sein Yamaha-Team wird sich in den kommenden Tagen Gedanken über einen Vertreter machen müssen. Aus vertraglichen Gründen müsse das Motorrad besetzt werden, sagte Rennleiter Lin Jarvis, der Rossi alle Zeit für seine Genesung geben will. Teamkollege und WM-Spitzenreiter Jorge Lorenzo, der in Mugello Zweiter wurde, ist durch Rossis Ausfall zum großen Titelfavoriten aufgestiegen. "Ohne Rossi wäre der WM-Titel aber weniger wert", so der Spanier.

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