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DTM: Stunde der Wahrheit für Rückkehrer BMW

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Stunde der Wahrheit für Rückkehrer BMW

25.04.2012, 12:08 Uhr | dapd

DTM: Stunde der Wahrheit für Rückkehrer BMW. Martin Tomczyk im BMW M3 bei der DTM-Auftaktshow in Wiesbaden. (Quelle: imago)

Martin Tomczyk im BMW M3 bei der DTM-Auftaktshow in Wiesbaden. (Quelle: imago)

Die Ungewissheit ist groß. Kurz vor dem Comeback in der DTM gibt es bei BMW viele Unbekannte in der Erfolgsformel. Werden die Stareinkäufe Bruno Spengler und Martin Tomczyk auf Anhieb zünden? Wird das junge Team den Rückstand auf die Rivalen Audi und Mercedes schnell aufholen können? Hält der M3, was sein Name verspricht?

20 Jahre nach dem letzten DTM-Rennen eines BMW-Teams ist die Gemütslage im bayerischen Lager vor dem mit Spannung erwarteten Saisonauftakt am Sonntag in Hockenheim angespannt.

Image der Marke stärken

BMW hat als Neuling sicher einen Bonus. Doch einen Totalausfall wird sich der Premium-Hersteller in Hockenheim kaum leisten können. "Wir sind sehr aufgeregt, weil wir nicht wissen, wo wir stehen", sagt Spengler, der von Mercedes zu BMW gewechselt ist. Der Kanadier ist einer von sechs Fahrern, mit denen BMW in eine neue Ära startet. Dabei haben die Bayern keine Mühen und auch kein Geld gescheut. Neben Spengler hat BMW den amtierenden Meister Martin Tomczyk von Audi abgeworben.

Nach dem Rückzug aus der Formel 1 im Jahr 2009 ist die DTM das neue sportliche Paradeprojekt des Autobauers. Zuletzt konkurrierten Audi und Mercedes-Benz alleine in dieser Serie. Mit einer erfolgreichen Rückkehr will BMW die eigene Kompetenz im Motorsport untermauern, das Image der Marke stärken und die Kontrahenten möglichst weit hinter sich lassen.

Spengler: "Haben als Newcomer vielleicht Rückstand"

Kampfansagen aus München sind (noch) nicht zu hören. Der neue Motorsportdirektor Jens Marquardt übt sich eher in Zurückhaltung: "Zunächst wird es für uns entscheidend sein, Erfahrungen zu sammeln und zu lernen." Trotz monatelanger Tests ist sein Team natürlich noch lange nicht so eingespielt wie die Konkurrenz.

So dürfte BMW beim Abstimmen der Autos auf verschiedene Wetter- und Temperaturbedingungen einen deutlichen Nachteil haben. "Da können die anderen aus der Trickkiste greifen", sagt Marquardt. Und auch die Boxenstopps, die in Sekundenschnelle vollzogen sein müssen, könnten anfangs zum Problem werden. "Da haben wir als Newcomer vielleicht Rückstand", sagt Spengler.

Titelverteidiger Tomczyk wenig angriffslustig

Vor 25 Jahren gewann die Rennversion des M3 zwar in seiner Premierensaison den DTM-Titel, doch in diesem Jahr wäre alles andere als ein Rückstand auf den Mercedes AMG C-Coupe und den Audi A5 DTM eine Überraschung. Selbst Titelverteidiger Tomczyk gibt sich wenig angriffslustig: "Natürlich bin ich sehr auf das Kräfteverhältnis auf dem Hockenheimring gespannt und hoffe, dass wir unseren erfahrenen Konkurrenten möglichst nahe kommen können."

Aus seinen Worten klingt Skepsis. Es ist die Ungewissheit des Neuanfangs, die den 30-Jährigen zur Vorsicht mahnt. In der vergangenen Saison war er noch in jedem der zehn Rennen auf einen der vorderen fünf Plätze gefahren. Dieses Jahr könnte sich sein erster Erfolg dieser Art hinauszögern. Bei BMW scheinen das alle zu wissen. Auch der sonst um keine Offensive verlegene Spengler hält sich zurück: "Nach dem Hockenheimring können wir vielleicht besser über unsere Ziele sprechen", sagt der 28-Jährige.

Kleine Kampfansage gibt es doch

Und dann gibt es von ihm doch noch so etwas wie eine Ansage an die Rivalen: "Ich bin sehr ehrgeizig und ein harter Kämpfer. Daher will ich so schnell wie möglich um Siege fahren." Ehrgeiz allein wird da nicht reichen. Ein schnelles und zuverlässiges Auto braucht er auch.

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