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Motorsport: Schrötter guter Siebter zum WM-Auftakt - Öttl schimpft

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Motorsport  

Schrötter guter Siebter zum WM-Auftakt - Öttl schimpft

18.03.2018, 18:27 Uhr | dpa

Motorsport: Schrötter guter Siebter zum WM-Auftakt - Öttl schimpft. Moto2-Fahrer Marcel Schrötter wurde zum WM-Auftakt Siebter.

Moto2-Fahrer Marcel Schrötter wurde zum WM-Auftakt Siebter. Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild. (Quelle: dpa)

Doha (dpa) - Der Auftakt der Motorrad-Weltmeisterschaft in Katar verlief für die deutschen Piloten mit Höhen und Tiefen. Beim ersten Saisonrennen der Moto2-WM schaffte es Marcel Schrötter in Doha mit seiner Kalex in die Top Ten und sammelte als Siebter neun Punkte.

Der 25 Jahre alte Bayer behauptete nach einem sehr guten Start seinen Platz im Vorderfeld und durfte mit dem Saisonstart zufrieden sein.

Philipp Öttl dagegen hatte Pech. Schon kurz nach dem Start stürzte der 21-Jährige Bad Reichenhaller, der von Darryn Binder unverschuldet aus dem Rennen gerissen wurde. Sieger im MotoGP wurde Vizeweltmeister Andrea Dovizioso vor Titelverteidiger Marc Marquez.

Nur 27 Tausendstelsekunden trennten den italienischen Ducati-Piloten Dovizioso im Ziel vom spanischen WM-Champion Marquez. Valentino Rossi aus Italien fuhr mit seiner Yamaha als Dritter über die Linie und feierte sein 228. WM-Podium.

"Ich hatte Probleme, an der Spitzengruppe dran zu bleiben", hatte zuvor Schrötter bei Eurosport eingeräumt. Im Zielsprint unterlag er nur knapp den KTM-Piloten Miguel Oliveira (Portugal) und Brad Binder (Südafrika). "Leider konnte ich die KTMs am Ende nicht hinter mir halten. Katar war in der Vergangenheit schwierig für mich, doch heute lief es gut", stellte er nach seinem siebten Rang zufrieden fest.

Der einzige deutsche Starter im Moto2-Rennen aus Pflugdorf kam 11,4 Sekunden hinter dem Tagesbesten ins Ziel. Es siegte der Italiener Francesco Bagnaia vor seinem Landsmann Lorenzo Baldassarri. Die beiden Schützlinge von Motorrad-Ikone Valentino Rossi lagen bei der Zieldurchfahrt eine Zehntelsekunde auseinander.

Im Moto3-Rennen durfte sich Öttl gute Chancen auf ein Spitzenergebnis ausrechnen. Der Deutsche ging von Position acht ins Rennen, wurde aber schon in der Startphase zu Sturz gebracht. KTM-Markenkollege Binder verursachte die Kollision. Es war nicht das erste Mal, dass der Südafrikaner und der Deutsche aneinander gerieten. Nach dem Ausfall ärgerte sich Öttl über den erneuten Zwischenfall mit Binder. "Bei einem so kleinen Gehirn kann man wohl nicht viel dazulernen. Das klingt hart, aber es ist so", schimpfte er. Vater Peter Öttl schlug bei ServusTV mildere Töne an: "Binder ist innen reingefahren, ihm ist das Hinterrad weggerutscht und er hat Philipp mitgenommen."

Den Sieg im Moto3-Rennen holte sich Honda-Pilot Jorge Martin aus Spanien. Neben ihm standen in Aron Canet (Spanien) und Lorenzo Dalla Porta (Italien) zwei weitere Honda-Piloten auf dem Podium.

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