Sie sind hier: Home > Sport >

OC: Iraner bei Jugendspielen verletzt

...

IOC glaubt nicht an Boykott: Iraner war verletzt

17.08.2010, 10:36 Uhr | dpa, dpa

OC: Iraner bei Jugendspielen verletzt. Der Iraner Mohammad Soleimani trat zum Finale gegen den Israeli Haimovitz nicht an. (Foto: imago)

Der Iraner Mohammad Soleimani trat zum Finale gegen den Israeli Haimovitz nicht an. (Foto: imago)

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) konnte dem iranischen Team bisher kein politisches Motiv für den Verzicht von Mohammad Soleimani bei den Olympischen Jugendspielen nachweisen. Der Taekwondo-Kämpfer war zum Kampf um Gold gegen den Israeli Gili Haimovitz nicht angetreten. Der 17-jährige Iraner war wegen einer angeblichen Verletzung in ein Krankenhaus gebracht worden. "Nach jetzigem Kenntnisstand gehen wir davon aus, dass er verletzt war", erklärte IOC-Vizepräsident Thomas Bach am Dienstag diplomatisch.

Das IOC hatte seinen Medizinischen Direktor Patrick Schamasch mit der Untersuchung des Falls beauftragt. "Soleimani ist geröntgt worden und hat eine Knöchelverletzung. Das Bein ist nicht gebrochen", erklärte IOC-Sprecher Mark Adams. Offen bleibt, ob der Fall für das IOC damit tatsächlich abgeschlossen ist. Schon bei den Olympischen Spiele 2012 in London könnte es erneut zu einem Konflikt zwischen den beiden Ländern kommen und das Großereignis überschatten.

Ähnliche Fälle in Athen und Peking

Schließlich ist es nicht das erste Mal, dass Sportler aus dem Iran - der den Staat Israel nicht anerkennt - bei Olympischen Spielen nicht gegen israelische antraten. 2008 in Peking verzichte der Schwimmer Mohammad Alirezaei auf einen Start im Vorlauf, weil in diesem Lauf auch der Israeli Tom Beeri gemeldet war. 2004 in Athen fuhr der damals amtierende Judo-Weltmeister Arash Miresmaeili ohne einen Kampf bestritten zu haben nach Hause, da ihm als Gegner in der ersten Runde der Israeli Ehud Vaks zugelost worden war.

Liebe Leserinnen und Leser, leider können wir Ihnen nicht unter allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Wir wollen alle Debatten auf t-online.de schnell und sorgfältig moderieren - und können deswegen aus der Vielzahl unserer Artikel nur einzelne Themen für Leserdebatten gezielt auswählen. Dabei ist uns wichtig, dass sich das Thema für eine konstruktive Debatte eignet und es keine thematischen Dopplungen in den Diskussionen gibt. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Wir freuen uns auf angeregte und kontroverse Diskussionen. Eine Liste der aktuellen Leserdebatten finden Sie auf unserer Übersichtsseite. Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Der vertraute Duft der NIVEA Creme als Eau de Toilette
jetzt bestellen auf NIVEA.de
Anzeige
Tropischer Sommer mit neuen Styles für sonnige Tage
jetzt bei C&A
Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Telekom Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2018