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Olympia: Olympiasieger und weitere vier Kanuten ausgeschlossen

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Olympiasieger und weitere vier Kanuten ausgeschlossen

26.07.2016, 13:04 Uhr | dpa

Olympia: Olympiasieger und weitere vier Kanuten ausgeschlossen. Alexander Djatschenko (r) wurde vom Kanu-Weltverband suspendiert.

Alexander Djatschenko (r) wurde vom Kanu-Weltverband suspendiert. Foto: Paulo Novais. (Quelle: dpa)

Lausanne (dpa) - Der russische Kanu-Olympiasieger Alexander Djatschenko wird bei den Spielen in Rio de Janeiro seinen Erfolg von London 2012 nicht wiederholen können.

Djatschenko wurde vom Kanu-Weltverband (ICF) suspendiert und damit von den Olympischen Spielen ausgeschlossen, nachdem sein Name im McLaren-Report der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) im Zusammenhang mit verschwunden Dopingproben genannt wurde. Bis zum Abschluss weiterer Untersuchungen wurden von der ICF zudem Djatschenkos Teamkollegen Elena Anjuschina, Natalja Podolskaja, Andrej Kraitor und der Olympia-Dritte Alexej Korowaschkow vorerst gesperrt und dürfen auch nicht in Rio starten.

Im Bericht des unabhängigen WADA-Ermittlers Richard McLaren waren 27 Fälle von 25 russischen Kanuten genannt worden. Elf Sportler seien bereits bestraft worden, 15 weitere hatten noch keinen internationalen Start bei den Erwachsenen. "Das ist ein harter Schlag für die olympische Bewegung, und wir sind traurig, dass unser Sport darin verwickelt ist", sagte ICF-Generalsekretär Simon Toulson und betonte: "Die ICF wird ihre strenge Null-Toleranz-Haltung beibehalten und alle Athleten verbannen, die irgendwie die Regeln verletzen."

Die suspendierten Sportler dürfen nicht ersetzt werden. Dadurch verliert Russland sein Startrecht im Zweier-Canadier über 1000 Meter, im Einer-Canadier über 200 Meter, im Zweier-Kajak der Frauen über 500 Meter, im Einer-Kajak der Frauen über 200 Meter sowie im Kajak-Zweier der Männer über 200 Meter. In dieser Klasse sollte Djatschenko mit Juri Postrigai antreten.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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