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Olympia: Horst Hrubesch hofft auf zweites Brasilien-Märchen

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"Eigene Geschichte schreiben"  

Hrubesch hofft auf zweites Brasilien-Märchen

03.08.2016, 20:58 Uhr | sid

Olympia: Horst Hrubesch hofft auf zweites Brasilien-Märchen. Hofft auf ein zweites Fußball-Märchen in Brasilien: DFB-Coach Horst Hrubesch. (Quelle: imago/Hartenfelser)

Hofft auf ein zweites Fußball-Märchen in Brasilien: DFB-Coach Horst Hrubesch. (Quelle: Hartenfelser/imago)

Das Ziel heißt Maracanã: Nach 28 Jahren kehren Deutschlands Fußballer am Donnerstag auf die Olympia-Bühne zurück. Gegner Mexiko wird gleich zum Gradmesser.

Horst Hrubesch sitzt im Hotel Catussaba in Salvador, durch die Lobby fliegen Vögel, vor dem Fenster glitzert der Atlantik: Traumhafter, aber auch symbolträchtiger könnte der Ort kaum sein, an dem Deutschlands Fußballer nach 28 Jahren endlich auf die Olympia-Bühne zurückkehren. Genau hier, sogar im selben Hotel, begann vor zwei Jahren auch Deutschlands WM-Märchen.

"Müssen unsere eigene Geschichte schreiben"

"Klar, die haben auch in Salvador angefangen. Aber jede Mannschaft muss ihren eigenen Spirit entwickeln. Das Team von 2014 hatte ihren, und wir entwickeln unseren", sagt Trainer Hrubesch vor dem Auftakt gegen Olympiasieger Mexiko am Donnerstag (17.00 OZ/22.00 MESZ), auf seinem roten T-Shirt prangen die fünf Ringe. Hrubeschs klare Ansage: "Wir müssen unsere eigene Geschichte leben."

Das erste Kapitel wird gleich ein bedeutendes, Hrubesch spricht vor der Partie gegen den Mitfavoriten von einer Art Endspiel. Das erste Ziel heißt schließlich Gruppensieg, um schnell ins Olympische Dorf zu ziehen. "Wir haben das jetzt so oft erzählt bekommen, wir sind davon ganz fasziniert", sagt Hrubesch. Sollte das DFB-Team die Gruppe C mit Mexiko, Südkorea und Fidschi gewinnen, geht es beim Erreichen des Halbfinals nach Rio. Auf den Zweitplatzierten wartet dagegen eine Reise quer durch Brasilien.

Schlagkräftige Truppe

Für seine Mission hat Hrubesch trotz aller Schwierigkeiten bei der Nominierung eine schlagkräftige Mannschaft versammelt. Egal ob Torhüter Timo Horn, die Zwillinge Lars und Sven Bender, Weltmeister Matthias Ginter, Max Meyer, Leon Goretzka, Julian Brandt oder Davie Selke: Zumindest die erste Elf meldet berechtigte Ambitionen an, bei der ersten deutschen Teilnahme seit dem Gewinn der Bronzemedaille 1988 erneut Geschichte zu schreiben.

Flick: "Wollen natürlich Erfolg"

Das sieht auch DFB-Sportdirektor Hansi Flick so, der mit nach Brasilien gereist ist. "Wenn wir an einem großen Turnier teilnehmen, wollen wir natürlich Erfolg. Das ist für den deutschen Fußball einfach mit das Entscheidende", sagt Flick, der vor der Kader-Bekanntgabe unzählige Telefonate mit den Bundesliga-Klubs führte. Das Ergebnis sei "eine tolle Mannschaft", sagt Flick: "Darauf können wir stolz sein. Andere Nationen hatten viel mehr Probleme."

Ganz einfach war indes auch die Vorbereitung nicht. Während etwa Topfavorit Brasilien seit Wochen im Trainingslager schwitzt, traf sich das DFB-Team erst kurz vor dem Abflug. Immerhin: Alle 18 Spieler meldeten sich am Vorabend des Mexiko-Spiels fit. "Klar: Die Mannschaft ist nicht über ein ganzes Jahr eingespielt. Aber die meisten wissen, wie wir spielen", sagt Hrubesch. Sein Team bestehe zudem aus echten "Typen" mit viel Erfahrung, betont der Trainer-Fuchs, der nach Olympia als U21-Coach aufhört.

Ginter: "Unser eigenes Spiel durchziehen"

Auch das feuchtwarme Klima und die gerade erst verdaute Zeitumstellung sollen das DFB-Team im Topspiel gegen Mexiko nicht stoppen, Hrubesch fordert Konzentration von der ersten Minute an. "Wir müssen unser eigenes Spiel durchziehen und sofort zeigen, dass wir ihnen keine Chance lassen", sagt auch Ginter, der 2014 dabei war, als Deutschlands WM-Märchen in Salvador mit einem furiosen 4:0 gegen Portugal begann. Das Ende ist bekannt.

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