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Olympia 2016: Deutschland ohne Medaillen - Schlechtester Olympia-Start

"Es wird verdammt schwer"  

Schlechtester Olympia-Start für deutsches Team seit der Wende

09.08.2016, 14:05 Uhr | dpa, t-online.de

Olympia 2016: Deutschland ohne Medaillen - Schlechtester Olympia-Start. Bitter enttäuscht: Paul Biedermann nach seinem sechsten Platz über 200 Meter Freistil. (Quelle: dpa)

Bitter enttäuscht: Paul Biedermann nach seinem sechsten Platz über 200 Meter Freistil. (Quelle: dpa)

Nach dem schlechtesten deutschen Olympia-Start seit der Wiedervereinigung hat DOSB-Präsident Alfons Hörmann angedeutet, dass er ein insgesamt schwaches Abschneiden der deutschen Athleten befürchtet.

"Ich denke, das Ergebnis von Rio wird uns noch mal eindrucksvoll vor Augen führen, dass es höchste Zeit ist, die Dinge anzugehen und nicht weiter nur drüber zu reden", sagte Hörmann nach dem dritten Wettkampftag in Rio ohne deutsche Medaille. Er befürchte, "dass wir einfach dieses Mal nochmals eindrucksvoll sehen werden, wohin sich der Weltsport entwickelt".

Deutsche Athleten nicht in allen Sportarten konkurrenzfähig

Zudem stellte Hörmann fest, dass die DOSB-Athleten nicht in allen Sportarten konkurrenzfähig seien. "Wir haben im Weltsport ein Niveau, dass wir in zahlreichen Verbänden nicht mehr vollumfänglich mitgehen können", erklärte er.

Auch die Hoffnung, dass Paul Biedermann über 200 Meter Freistil am dritten Wettkampftag das erste Edelmetall holen würde, erfüllte sich nicht. Er schlug nur als Sechster an. Zuvor hatten die Berliner Wasserspringer Patrick Hausding und Sascha Klein nur knapp Bronze verpasst und waren Vierte geworden. Auch Tischtennis-Star Timo Boll ist überraschend ausgeschieden.

"Lassen uns nicht verrückt machen"

Insgesamt sei der Start nicht so, wie man sich es gewünscht hätte. "Alles andere wäre schöngeredet", betonte Hörmann. "Bleibt nur die Hoffnung auf die kommenden Tage, da möchte ich uns allen raten, Geduld aufzubringen", sagte er. "Solche Dinge können sich im Sport manchmal schnell verändern." Aber es bestätige sich das, was er vor den Sommerspielen gesagt habe: "Es wird verdammt schwer."

Ähnlich äußerte sich der Chef de Mission, Michael Vesper. "Wir wussten von Anfang an, dass wir gerade an den ersten Tagen nur wenige ernsthafte Chancen haben. Deshalb lassen wir uns jetzt nicht verrückt machen. Noch haben wir 13 Wettkampftage. Jeden Tag geht die Sonne wieder auf."

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