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Olympia 2016: 800-Meter-Läuferin Semenya holt Gold für Südafrika

Olympia 2016  

800-Meter-Läuferin Semenya gewinnt Gold

21.08.2016, 10:36 Uhr | dpa

Olympia 2016: 800-Meter-Läuferin Semenya holt Gold für Südafrika. Im Finale war Caster Semenya erneut überlegen.

Im Finale war Caster Semenya erneut überlegen. Foto: Franck Robichon. (Quelle: dpa)

Rio de Janeiro (dpa) - Die Südafrikanerin Caster Semenya hat die 800 Meter bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro gewonnen. Die 25-Jährige holte sich mit einem starken Finish in 1:55,28 Minuten souverän die Goldmedaille.

Francine Niyonsaba aus Burundi musste sich in 1:56,49 mit Silber begnügen. Bronze gewann die Kenianerin Margaret Wambui in 1:56,89 Minuten. Die Münchnerin Christina Hering und Fabienne Kohlmann aus Karlstadt waren im Vorlauf ausgeschieden.

Semenya konnte rund 200 Meter vor der Ziellinie an der bis dahin führenden Niyonsaba locker vorbeiziehen und sich den Sieg sichern. Vor vier Jahren in London hatte die Weltmeisterin von 2009 Silber gewonnen.

Semenyas Karriere hatte danach ein jähes Ende gedroht, weil der Leichtathletik-Weltverband IAAF wegen Zweifeln an ihrer Sexualität ein elfmonatiges Startverbot aussprach. 2011 führte die IAAF dann wiederum eine Regel zum Umgang mit Sportlerinnen ein, die einen hohen männlichen Hormonwert aufweisen. Ende Juli 2015 hob der Internationale Sportgerichtshof CAS diesen Passus vorläufig wieder auf. Seitdem beeindruckt sie wieder mit Klassezeiten.

"Ich bin nicht hier, um über die IAAF zu sprechen und Spekulationen. Ich bin hier, um über meinen Auftritt heute Abend zu sprechen", betonte Semenya nach ihrer Gold-Vorstellung.

Die Südafrikanerin äußerte sich dann allgemein zum Thema Aussehen und Toleranz. "Es geht alleine darum, einander zu lieben. Es geht nicht darum, andere Menschen zu diskriminieren. Es geht nicht darum, wie Menschen aussehen, wie sie sprechen", sagte Semenya. "Es geht nur um den Sport." Wenn man sich im Wettkampf messe, denke man nur an seine Vorstellung, "nicht wie dein Kontrahent aussieht." Semenya betonte: "Der Sport soll Menschen einen, das wollen wir weitermachen." Sie sei der Meinung, dass sie "einen Unterschied" machen könne.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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