Pyeongchang 2018

Das sind die Highlights der Olympischen Spiele

Von Alexander Kohne

13.02.2018, 10:51 Uhr

Olympia 2018 kompakt: 102 Entscheidungen, knapp 3000 Sportler, hunderte TV-Stunden - das sind die Olympischen Winterspiele von Pyeongchang. (Quelle: dpa)

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Die Olympischen Spiele in Südkorea stehen an. t-online.de erklärt, welche Wettbewerbe und Veranstaltungen Sie auf keinen Fall verpassen dürfen.

Fast 3000 Sportler, 102 Wettbewerbe und mehr Disziplinen als jemals zuvor – bei den vom 9. bis zum 25. Februar in Pyeongchang stattfindenden Olympischen Spielen fällt es schwer, den Überblick zu behalten. Einige Veranstaltungen sind allerdings ein Must-see. Übertragen werden sie von Eurosport sowie ARD/ZDF – und sie sind natürlich auch im Liveticker von t-online.de verfolgbar.

Olympia 2018 in Pyeongchang: Die Austragungsorte

PyeongChang Olympic Stadium: Hier steigen Eröffnungs- und Schlussfeier. (Quelle: Xinhua/imago)

Jeongseon Alpine Centre: Hier steigen die alpinen Speed-Wettbewerbe Abfahrt und Super-G. (Quelle: Xinhua/imago)

Im Yongpyong Alpine Centre finden die technischen Ski-Disziplinen Riesenslalom und Slalom statt. (Quelle: Xinhua/imago)

Das Gangneung Oval in Gangneung: Dort werden die Wettbewerbe im Eisschnelllauf stattfinden. (Quelle: kyodo/dpa)

Das Gangneung Oval von innen. (Quelle: yonhap/dpa)

Phoenix Snow Park: Hier messen sich Snowboarder und Freestyle-Skifahrer. (Quelle: Xinhua/imago)

Kurvenreich und anspruchsvoll: Das Olympic Sliding Centre ist Austragungsort der Rodel- und Bobwettbewerbe. (Quelle: Kyodo News/imago)

Im Gangneung Curling Centre werden die Curling-Wettbewerbe ausgespielt. Die deutschen Teams haben sich nicht für Olympia 2018 qualifiziert. (Quelle: Xinhua/imago)

Das Gangneung Curling Centre von innen. (Quelle: Xinhua/imago)

Die Schanzen im Alpensia-Skisprung-Zentrum: Hier kämpfen Skispringer, Kombinierer und Snowboarder um Edelmetall. (Quelle: Xinhua/imago)

Im Alpensia Biathlon Centre gehen Laura Dahlmeier und Co. auf Medaillenjagd. (Quelle: Xinhua/imago)

Die Gangneung Ice Arena ist Austragungsort für Eiskunstlauf und Shorttrack. (Quelle: YNA/dpa)

Die Gangneung Ice Arena von innen. (Quelle: Xinhua/imago)

Im Alpensia Cross-Country Skiing Centre kämpfen Langläufer und Kombinierer um Medaillen. (Quelle: Xinhua/imago)

Das Gangneung Hockey Centre: Hier finden die Eishockeyspiele der olympischen Winterspiele von Pyeongchang statt. (Quelle: Xinhua/imago)

Das Gangneung Hockey Centre von innen. (Quelle: Xinhua/imago)

Das Kwandong Hockey Centre: Auch hier finden Eishockeyspiele statt. (Quelle: AFLOSPORT/imago)

Das Kwandong Hockey Centre von innen. (Quelle: Lui Siu Wai/XinHua/dpa)

Biathlon, Einzel der Frauen (14. Februar, 12.05 Uhr) 

Laura Dahlmeier ist mit zwei Goldmedaillen schon die überragende Biathletin in Pyeongchang. Pünktlich zu den Spielen ist die siebenfache Weltmeisterin in Topform. Aber es können noch vier Medaillen dazukommen - neben dem Einzelrennen stehen noch Massenstart, Staffel und Mixed-Wettbewerb an.

Der Saisontiefpunkt, Platz 48 im Einzel in Ruhpolding – zugleich das schlechteste Weltcupergebnis ihrer Karriere – ist vergessen. Für einen ähnlichen Triumph wie bei der WM vor einem Jahr in Hochfilzen mit fünf Goldmedaillen müsste zwar vieles zusammenkommen. Zumindest der Gewinn ihrer erste Olympiamedaille scheint aber sehr wahrscheinlich – trotz starker Konkurrentinnen wie der Finnin Kaisa Mäkäräinen oder Dorothea Wierer aus Italien.

Top-Favoritin: Viktoria Rebensburg hofft im Riesenslalom auf Gold. (Quelle: GEPAxpictures/ Daniel Goetzhaber)

Ski alpin, Riesenslalom Frauen (15. Februar, 1.30 Uhr und 5.15 Uhr)

Hier könnte Viktoria Rebensburg ihre zweite olympische Goldmedaille gewinnen. Ex-Ski-Star Maria Höfl-Riesch sagte im t-online.de-Interview klipp und klar: "Sie ist die Top-Favoritin." Kein Wunder: In dieser Saison gewann Rebensburg in ihrer Paradedisziplin drei Weltcuprennen, holte zudem zwei zweite Plätze.

Ein Sieg der 28-Jährigen aus Kreuth wäre also wesentlich weniger Überraschend als ihr erstes Olympia-Gold 2010 in Vancouver. Doch die Konkurrenz ist groß: Auch die Französin Tessa Worly, Ranghild Mowinckel aus Norwegen oder US-Superstar Mikaela Shiffrin rechnen sich Siegchancen aus. 

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Eisschnelllauf, 5000 m Frauen (16. Februar, 12 Uhr) 

Hier könnte Olympia-Geschichte geschrieben werden. Sechs Tage vor ihrem 46. Geburtstag schickt sich die Berlinerin Claudia Pechstein an, ihre zehnte Medaille zu gewinnen und damit mit Norwegens Langlauf-Ikone Marit Björgen und der Russin Raissa Smetanina gleichzuziehen. Die erfolgreichste deutsche Winter-Olympionikin ist sie bereits – und zum siebten Mal bei den Spielen dabei.

Beim Weltcup in Stavanger gewann Pechstein bereits über 5000 m – eine Distanz, die sie besonders mag: "Das ist meine Strecke. Die liebe ich, weil sich da nicht so viele Mädels quälen wollen", so Pechstein in der "B.Z.". Und auch die Bahn liegt ihr: In Pyoengchang holte Pechstein vor einem Jahr WM-Silber. Beste Voraussetzungen für eine Überraschung.

Konzentration auf Olympia: Richard Freitag hat beim Springen auf der Großschanze eine Medaille im Blick (Quelle: Sven Simon/imago)

Skispringen, Großschanze Männer (17. Februar, 13.30 Uhr und 14.30 Uhr)

Das große Duell zwischen Richard Freitag und dem polnischen Superstar Kamil Stoch. Während des Weltcups haben sich beide wenig geschenkt, bei der Vierschanzentournee stach Stoch Freitag mit historischen vier Siegen jedoch klar aus.

Dennoch könnte es für Freitag für ganz vorne reichen – wenn er Konstanz in seine Leistungen bringt. Bei der Olympia-Generalprobe in Willingen wurde der 26-Jährige erst knapp Zweiter, einen Tag später verlor er jedoch völlig den Faden und landete nur auf Rang 28. Neben Freitag hat der DSV mit Markus Eisenbichler und vor allem Andreas Wellinger zwei weitere Eisen im Feuer.

Lesen Sie hier das t-online.de-Interview mit Sven Hannawald zu den Chancen der deutschen Skispringer.

Viererbob, Männer (25. Februar, 1.30 Uhr und ca. 2.40 Uhr)

Der traditionsreiche Wettbewerb steht bereits seit 1924 auf dem olympischen Programm und ist eine Domäne der Deutschen – vier der letzten sechs Goldmedaillen wurden hier gewonnen. Namen wie Wolfgang Hoppe, Harald Czudaj, Christoph Langen oder André Lange kennt im Bobsport jeder.   

Und auch 2018 deutet alles auf einen deutschen Sieger hin: Johannes Lochner hat den Gesamtweltcup vor Francesco Friedrich und Nico Walther gewonnen. Sieben von acht Rennen gingen dabei ans deutsche Team.

Finalspielort: Im Gangneung Hockey Centre wird das olympische Eishockey-Finale der Männer ausgespielt. (Quelle: ZUMA Press/imago)

Eishockey-Finale, Männer (25. Februar, 5.10 Uhr) 

Das olympische Eishockey-Finale bildet traditionell den sportlichen Abschluss der Spiele. Auch wenn die Stars aus der nordamerikanischen Profiliga NHL erstmals seit 1994 fehlen, ist es einer der Höhepunkte. Neben Titelverteidiger Kanada sind Top-Teams wie die USA, die unter neutraler Flagge startenden Russen sowie Schweden und Finnland dabei.

Diese beiden Mannschaften spielen in der Vorrunde gegen das deutsche Team um Kapitän und Ex-NHL-Profi Marcel Goc. Auch wenn es die Auswahl von Bundestrainer Marco Sturm ziemlich sicher nicht ins Endspiel schaffen dürfte: Reinschauen lohnt sich.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagenturen sid, dpa

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