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"Rund um den Henninger Turm": Besetzung noch ungewiss

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Radsport - Rund um den Henninger Turm  

Zabel sagt Start am Henninger Turm ab

29.04.2008, 14:27 Uhr | dpa

Erik Zabels Start in Frankfurt ist fraglich  (Foto: imago)Erik Zabels Start in Frankfurt ist fraglich (Foto: imago) Der Radklassiker "Rund um den Henninger Turm" ist aus dem Saisonkalender nicht wegzudenken. Doch vor der 47. Auflage des Traditionsrennens in Frankfurt am 1. Mai türmen sich die Probleme und Fragezeichen. So hat Veranstalter Bernd Moos-Achenbach nach dem angekündigten Ausstieg des langjährigen Geldgebers immer noch keinen Titelsponsor für das kommende Jahr gefunden. Zudem ist die Besetzung des ersten großen Rennens in Deutschland in diesem Jahr noch ungewiss. Wenige Tage vor der Veranstaltung strichen die Organisatoren das italienische Team Liquigas aus der Startliste, weil der neue Rennstall von Dopingsünder Ivan Basso nicht bereit war, eine zum Anti-Doping-Programm der Organisatoren zählende "Ehrenerklärung" zu unterzeichnen.

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Knieverletzung verhindert Zabel-Start

Mit Erik Zabel fehlt zudem eines der Zugpferde. Der 37-Jährige sagte seinen Start wegen einer sehr schmerzhaften Knieverletzung ab. "Nach einer Untersuchung bei einem Kniespezialisten hat er einige Tage versucht zu trainieren", so Raoul Liebregts, einer der Sportlichen Leiter beim Bremer Milram-Team. "Doch in seinem angeschlagenen rechten Knie befindet sich immer noch Flüssigkeit und beim Fahren am Berg ist er nicht schmerzfrei." Damit muss der trotz seines auf die 90er Jahre bezogene Dopinggeständnisses in Deutschland immer noch sehr populäre Zabel seinen Traum vom vierten Erfolg in der Mainmetropole begraben. Der Sprinter gewann 1999, 2002, 2005.

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Auch Petacchi fällt aus

Auch Alessandro Petacchi als zweiter Sieggarant des seit dieser Saison mit deutscher Lizenz fahrenden Milram-Teams dürfte in Frankfurt ausfallen: Der 34 Jahre alte Italiener musste zuletzt wegen einer hartnäckigen Erkältung eine Trainingspause einlegen und wird seine Kräfte mit Blick auf den Giro d'Italia wohl schonen.

Gerolsteiner macht Werbung in eigener Sache

Ein Fernbleiben des Sprintduos würde die Siegchancen des Gerolsteiner-Teams erhöhen. "Wir werden sicherlich versuchen, vor dem Schlussspurt eine Entscheidung zu suchen", sagte Teamchef Hans- Michael Holczer. Er nimmt das Rennen auch im Hinblick auf die Suche nach einem neuen Hauptsponsor für die kommende Saison sehr ernst. Wie am Wochenende in Flandern, als das Gerolsteiner-Team das komplette Rennen über sehr präsent war und einen Sieg durch den Italiener Davide Rebellin nur knapp verpasste, will der bekannteste deutsche Rennstall auch in Frankfurt Werbung in eigener Sache machen.

Jens Voigt ist nicht dabei

Mit dem WM-Dritten Stefan Schumacher und den beiden Henninger-Siegern Rebellin (2003) und dem Schweizer Markus Zberg (2001) sowie Fabian Wegmann schickt Holczer ein starkes Team auf die 179 Kilometer lange Strecke durch den Taunus und die Bankenmetropole. Doch die Konkurrenz durch 19 Mannschaften, darunter sieben weitere ProTour-Teams, ist stark. So hat der T-Mobile-Nachfolger High Road mit Gerald Ciolek einen potenziellen Siegfahrer am Start. Das dänische CSC-Team, bei dem Jens Voigt wegen seiner Teilnahme an der Tour de Romandie fehlt, setzt auf den Niederländer Karsten Kroon, den Sieger von 2004.

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