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Dimitri De Fauw: Radsportler nimmt sich das Leben

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Radsport  

Dimitri De Fauw nimmt sich das Leben

06.11.2009, 14:28 Uhr | t-online.de

Der Belgier Dimitri De Fauw hat sich das Leben genommen (Foto: imago)Der Belgier Dimitri De Fauw hat sich das Leben genommen (Foto: imago) Der ehemalige Quick-Step-Profi Dimitri de Fauw hat Selbstmord begangen. Das berichten belgische Medien. Die genauen Umstände des tragischen Vorfalls sind bislang noch unbekannt. Der Belgier, der sich vor allem bei Sechstagerennen einen Namen machte, wurde 28 Jahre alt.

De Fauw war zusammen mit seinem Freund und Kollegen Iljo Keisse am Donnerstag nach einem Rennen im französischen Grenoble nach Belgien zurückgekehrt.

Keisse: "Haben noch miteinander gelacht"

"Ich habe De Fauw um 8 Uhr morgens bei sich zu Hause in Gent abgesetzt, da haben wir noch miteinander gelacht", sagte Keisse dem belgischen Sportsender "Sporza". "Ich fand nicht, dass er irgendwie anders war als sonst. Er sagte noch, dass er mich wegen des Trainings anrufen würde." Keisse beschreibt den Belgier als einen lustigen Typen. "Er sprach nur selten über wirklich ernste Dinge. Es gab Tage, an denen lachte er und machte Witze und dann gab es wieder Tage, an denen er sehr still war."

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Tödlicher Zusammenstoß mit Isaac Galvez

De Fauw war meist als Bahnradfahrer aktiv, fuhr aber auch Straßenrennen. Von 2003 bis 2005 gehörte er zum Team Quick Step , im Jahr 2006 wechselte er zu Chocolade Jacques. Im gleichen Jahr hatte er einen schweren Unfall, als er beim Sechstagerennen in Gent mit dem Spanier Isaac Galvez zusammenstieß. Galvez stürzte während einer Jagd in eine Bande und brach sich dabei das Genick. Auf dem Weg ins Krankenhaus starb er mit 31 Jahren. De Fauw hatte diesen Vorfall nie verkraftet und litt seither an Depressionen.

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