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Lance Armstrong: Sponsor-Geld von US Postal im Visier der US-Regierung

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US-Regierung fordert Armstrongs Sponsor-Millionen

25.04.2013, 09:12 Uhr | sid

Lance Armstrong: Sponsor-Geld von US Postal im Visier der US-Regierung. Lance Armstrong wurde bereits zu aktiven Zeiten des Dopings bezichtigt. (Quelle: imago/Sven Simon)

Lance Armstrong wurde bereits zu aktiven Zeiten des Dopings bezichtigt. (Quelle: imago/Sven Simon)

Lance Armstrong und seine Erträge durch Sponsorengelder sind ins Visier der US-Regierung geraten. Das Justizministerium in den USA hat einen Strafantrag gegen den gefallenen Radsport-Star gestellt. Die Regierung will damit erreichen, dass der ehemalige Radprofi die Millionen-Erträge durch den Sponsor US Postal an den Namensgeber seines früheren Rennstalls zurückzahlen muss.

Nach Angaben der US-Regierung hat die Postbehörde US Postal 40 Millionen Dollar an den Rennstall gezahlt. Lance Armstrong erhielt 17 Millionen Dollar davon (rund 13 Millionen Euro). Im Strafantrag, der sich auch gegen den früheren Teamchef Johan Bruyneel richtet, heißt es, Lance Armstrong habe sich "unrechtmäßig bereichert. Die Fahrer haben die Sponsoren-Vereinbarungen durch systematisches Doping verletzt."

Strafzahlung von 70 Millionen Euro möglich

Armstrongs Anwalt Peters zeigte sich empört über die Forderung. "Der Strafantrag ist opportunistisch und verlogen", sagte Elliott Peters der Nachrichtenagentur AFP. "US Postal hat vom Sponsoring gewaltig profitiert. USPS war niemals das Opfer eines Betrugs", so Peters.

Für Lance Armstrong, der die Einnahme von Dopingmitteln bei all seinen sieben Tour-de-France-Siegen gestanden hat, könnte es teuer werden. Das Gericht hat die Möglichkeit, die Summe zu verdreifachen. Armstrong droht somit Strafe in Höhe von 90 Millionen Dollar (knapp 70 Millionen Euro).

Das US-Justizministerium hatte sich erst vor zwei Monaten einer Klage von Lance Armstrongs ehemaligem Teamkollegen Floyd Landis angeschlossen. Dieser hatte Armstrong des Betrugs an Steuerzahlern und der Regierung bezichtigt.

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