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Zeitfahr-WM: Martin und Schachmann in Innsbruck mit Medaillenchancen


Zeitfahr-WM  

Martin und Schachmann in Innsbruck mit Medaillenchancen

26.09.2018, 04:47 Uhr | dpa

Zeitfahr-WM: Martin und Schachmann in Innsbruck mit Medaillenchancen. Hofft auf Edelmetall in Österreich: Tony Martin.

Hofft auf Edelmetall in Österreich: Tony Martin. Foto: Uwe Anspach. (Quelle: dpa)

Innsbruck (dpa) - Zwei Jahre nach dem Titelgewinn in Doha will Tony Martin bei der Rad-WM in Innsbruck noch einmal eine Medaille im Einzelzeitfahren.

Der 52,1 Kilometer lange Kurs mit einer heftigen Steigung kommt dem 33-Jährigen am Mittwoch allerdings nicht gerade entgegen. Medaillenchancen hat auch der zweite deutsche Starter Maximilian Schachmann.

DIE STRECKE: Die Strecke von Rattenberg nach Innsbruck hat es über 52,1 Kilometer in sich. Der schwierigste Punkt des Parcours ist die bis zu 14 Prozent steile Steigung im Gnadenwald. Der fünf Kilometer lange Anstieg beginnt 22 Kilometer vor dem Ziel an der Hofburg. Die Strecke teilt sich in zwei Abschnitte: Zuerst geht es leicht bergab, dann beginnt die Kletterpartie. Danach ist noch ein kleiner Hügel in Rum zu nehmen.

DIE DEUTSCHEN: Der viermalige Champion Tony Martin und der Berliner Senkrechtstarter Maximilian Schachmann zählen nicht zu den Topfavoriten auf Gold. Aber Bronze ist drin. Vielleicht hat Schachmann, der am Sonntag mit einem Quick-Step-Team Gold im Mannschafts-Zeitfahren holte und in Glasgow EM-Dritter geworden war, größere Chancen als sein älterer Zimmernachbar Martin. "Ich würde mich über Platz drei freuen, mich aber auch mit vier oder fünf abfinden", sagte der Wahlschweizer.

DIE FAVORITEN: Der niederländische Sunweb-Kapitän Tom Dumoulin ist Titelverteidiger und wieder heißer Kandidat auf Gold. Allerdings hat er den Giro d'Italia und die Tour de France (jeweils Zweiter) in den Beinen und ist vielleicht schon ein bisschen müde. Sein Hauptkonkurrent könnte der frühere Stunden-Weltrekordler Rohan Dennis werden. Der Australier gewann zuletzt die beiden Zeitfahren bei der Vuelta und schlug Dumoulin auch beim Giro im Kampf gegen die Uhr.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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