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Werner Franke: "Die Tour ist eine radelnde Satire"

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Tour de France 2010  

Franke: "Die Tour ist eine radelnde Satire"

22.07.2010, 16:56 Uhr | sid, sid

 Werner Franke: "Die Tour ist eine radelnde Satire". Schießt einmal mehr gegen das Anti-Doping-System im Radsport: Werner Franke (Foto: imago)

Schießt einmal mehr gegen das Anti-Doping-System im Radsport: Werner Franke (Foto: imago)

Er ist bekannt für markige Sprüche, wenn es um Doping im Radsport geht. Werner Franke glaubt nach wie vor nicht an eine saubere Tour de France. Im Gegenteil: "Die Tour ist eine radelnde Satire. Die erzählen schon seit Jahren, dass die Tour sauber ist. Das ist ein Witz. Die Kontrollen sind so genormt, dass gar keiner erwischt werden kann", sagte der Anti-Doping-Experte.

Die nackten Zahlen von insgesamt 540 Dopingtests während der 97. Frankreich-Rundfahrt - allesamt bisher negativ - lassen den Molekularbiologen aus Heidelberg nur müde lächeln. "Die Kontrollen stehen doch wieder unter dem Einfluss der UCI", meint Franke, der kein gutes Haar am Radsport-Weltverband lässt: "Die Glaubwürdigkeit der UCI ist nicht existent." Es gebe eine klare Rückentwicklung im Anti-Doping-Kampf. "Es werden nicht die entsprechenden Kontrollen gemacht, auch nicht an den Grenzen", bemängelt der 70-Jährige.

"Es muss ein Verfahren geben"

Franke blickt gespannt auf die USA und die Doping-Ermittlungen gegen Lance Armstrong und weitere Mitglieder des früheren US-Postal-Teams. "Wenn LeMond und die anderen Zeugen das alles vor der Grand Jury sagen, dann muss es ein Verfahren geben', so Franke.

"UCI hat schlaue Anwälte"

LeMond hatte jüngst Armstrong und die UCI harsch kritisiert und von mafiösen Verhältnissen gesprochen. "LeMond provoziert es ja gerade, von der UCI verklagt zu werden", sagt Franke: "Aber die UCI hat schlaue Anwälte. Die wissen, was sie tun. Das Schlimmste wäre für die ein Verfahren vor einem amerikanischen Gericht. Wer vor Gericht und vor allem vor der Grand Jury lügt, der ist dran. Der kann seine Zahnbürste einpacken."

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