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Jens Voigt: "Es war ein schleichender Tod"

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Voigt: "Es war ein schleichender Tod"

06.07.2013, 08:43 Uhr | t-online.de

Jens Voigt: "Es war ein schleichender Tod". Jens Voigt (vorne) und der Franzosen Blel Kadri bei ihrem Ausreißversuch. (Quelle: imago/PanoramiC)

Jens Voigt (vorne) und der Franzosen Blel Kadri bei ihrem Ausreißversuch. (Quelle: PanoramiC/imago)

Jens Voigt hatte am Ende zwar mit dem Ausgang der 7. Etappe bei der 100. Tour de France nichts mehr zu tun, doch der Altmeister war einer der Protagonisten des Tages. Gemeinsam mit dem Franzosen Blel Kadri hatte der 41-Jährige kurz nach dem Start in Montpellier attackiert. Das Duo fuhr zwischenzeitlich einen Vorsprung von knapp sieben Minuten hinaus, gegen die vom Team Cannondale forcierte Nachführarbeit war das Duo jedoch machtlos.

"Es war ein schleichender Tod“, sagte Voigt gegenüber "radsportnews.com". So wurde es für ihn nichts mit seinem ersten Tour-Etappensieg seit 2006.

Voigt war überrascht

Doch der Routinier hatte auf einen anderen Rennverlauf spekuliert. "Ich war ohnehin überrascht, wie schnell wir weggekommen sind und dass wir nur zu zweit waren", sagte Voigt. "Ich hätte eher gehofft, dass wir erst 50 bis 60 Kilometer Radrennen fahren und dann eine stärkere Fünfer- oder Sechsergruppe ausreißt."

Dass es für ihn und seinen Ausreißer-Kompagnon eng werden würde, war ihm während der Etappe bereits klar. "Als wir drei oder vier Minuten Vorsprung hatten, habe ich ihm gesagt, dass jetzt das Feld entscheidet, wie weit es uns weglässt", sagte Voigt. "Auch wenn wir am Anschlag fahren, zu zweit hat man gegen 180 Mann keine Chance."

Voigt: "Hoffnung gibt man nie auf"

Doch allzu locker wollte Voigt den gescheiterten Fluchtversuch nicht nehmen. "Enttäuscht bin ich natürlich schon. Wenn man erstmal fünf, sechs Minuten Vorsprung hat, dann denkt man schon auch mal darüber nach, wie man über den Zielstrich fährt, wenn man gewinnt - so rein aus Spinnerei und um sich zu motivieren. Die Hoffnung gibt man ja nie auf."

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