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Tour de France 2015: Vincenzo Nibali gewinnt Alpenetappe


Nibali holt den Tagessieg  

Attacke während eines Defekts: Froome muss in den Alpen kämpfen

24.07.2015, 18:25 Uhr | dpa, t-online.de

Tour de France 2015: Vincenzo Nibali gewinnt Alpenetappe. Christopher Froome muss auf der 19. Etappe hart kämpfen. (Quelle: AP/dpa)

Christopher Froome muss auf der 19. Etappe hart kämpfen. (Quelle: AP/dpa)

In den Alpen ging es zur Sache: Auf der 19. Etappe der Tour de France kam der Gesamtführende Christopher Froome in Schwierigkeiten. Er hielt den Zeitverlust im Rahmen, verlor aber 30 Sekunden auf seinen ärgsten Verfolger und Tageszweiten Nairo Quintana (Kolumbien). Im Ziel hatte Froome 1:14 Minuten Rückstand auf Vorjahressieger Vincenzo Nibali aus Italien, der die Königsetappe über 138 Kilometer von St. Jean de Maurienne nach La Toussuire gewann und sich in der Gesamtwertung auf Rang vier verbesserte. Pikant: Nibali attackierte genau in dem Moment, als Froome einen Defekt an seinem Rad hatte.

Am Samstag steht dann der Anstieg nach L'Alpe d' Huez auf dem Programm. Froome wird das vorletzte Teilstück der 102. Frankreich-Rundfahrt mit 2:38 Minuten Vorsprung auf Quintana in Angriff nehmen.

Froomes Helfer fallen früh zurück

Fünf Kilometer vor dem Ziel hatte Quintana attackiert und Zeit rausgeholt. Schon lange davor hatten sich wichtige Froome-Helfer wie Geraint Thomas und Richie Porte aus der vorderen Gruppe verabschiedet, sodass der Brite in der entscheidenden Phase auf sich allein gestellt war.

Zuvor musste er beim Anstieg zum Col de la Croix de Fer kurzzeitig wegen Schaltproblemen anhalten, was Nibali zu einem Angriff nutzte. "Eine gute Attacke von Vincenzo. Er will beides, den Etappensieg und sich im Gesamtklassement verbessern", lobte dessen Teamchef Alexander Winokurow. Quintana, Alberto Contador und Co. verzichteten auf eine Tempoverschärfung, Nibali machte sich alleine auf den Weg Richtung Spitze.

Solo-Fahrt auf Schlussanstieg

Auf dem 18 Kilometer langen Schlussanstieg holte er den bis dahin führenden Franzosen Pierre Rolland ein und fuhr zum Solo-Sieg.

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