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Tennis - Australien Open: Philipp Kohlschreiber ringt Andy Roddick nieder

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Australian Open - Fünfter Tag  

Kohlschreiber ringt Roddick nieder

18.01.2008, 16:14 Uhr | Jörg Hausmann, t-online.de

Philipp Kohlschreiber (Foto: dpa)Philipp Kohlschreiber (Foto: dpa) Um 2.05 Uhr Ortszeit war eine dieser epischen Grand-Slam-Schlachten beendet. Philipp Kohlschreiber steht zum zweiten Mal nach 2005 im Achtelfinale der Australian Open. In fünf atemberaubenden Sätzen, nach genau 3:53 Minuten, musste sich der favorisierte Andy Roddick aus den USA dem wie entfesselt aufspielenden 24-Jährigen aus Augsburg mit 4:6, 6:3, 6:7, 7:6 und 6:8 geschlagen geben.

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Ergebnisse Australian Open Herren
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Negative Bilanz gegen Nieminen

Für Roddick war es in Melbourne nach insgesamt drei Vorschlussrundenteilnahmen das früheste Aus seit seinem Debüt 2002. Kohlschreiber war in den beiden Vorjahren jeweils in der zweiten Runde gescheitert. Der Wahl-Schweizer trifft nun auf den Finnen Jarkko Nieminen. Der 26-Jährige ist an Nummer 24 gesetzt und erstmals in seiner Karriere ins Achtelfinale des Turniers vorgedrungen. Gegen Kohlschreiber gewann der Skandinavier vier der sechs Vergleiche, jedoch zwei Mal zuletzt nicht (2007 in München, 2006 in Kitzbühel).

Noch nie gegen Roddick einen Satz gewonnen

Nie zuvor hatte der deutsche Daviscup-Spieler Kohlschreiber gegen Roddick, Nummer sechs der Welt, bis zum 18. Januar 2007 auch nur einen Satz gewonnen: 2003 im österreichischen St. Pölten hieß es im Achtelfinale 6:3, 6:4 für Roddick, und vor drei Jahren beendete der überzeugte Kappenträger eben in Melbourne in drei Sätzen (6:3, 7:6, 6:1) Kohlschreibers Traum vom Viertelfinaleinzug bei den Australian Open. Der ist dem Sieger von Auckland nunmehr allemal zuzutrauen.

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Berrer wusste es vorher

Kohlschreiber hatte Roddicks Auftritt gegen den vorletzten Deutschen im Herren-Feld, Michael Berrer, 24 Stunden zuvor offensichtlich genau verfolgt. Berrer hatte sich auf dem Center Court mit dem 25-Jährigen Vorjahres-Halbfinalisten eine unterhaltsame Partie geliefert. Das 2:6, 2:6 und 4:6 aus Sicht des Schwaben gab nicht wider, wie knapp die Nummer 54 der Welt sehr oft am Punktgewinn dran gewesen war. Vornehmlich im dritten Satz hatte der 27-jährige einige vielversprechende Chancen ausgelassen. Der Satzgewinn war möglich gewesen. Daraus ergab sich für Berrer folgende mutige Prophezeiung Richtung Kohlschreiber: "Mit einer soliden Leistung kann man ihn schlagen. Ich glaube, dass Philipp in vier Sätzen gewinnt."

104 direkte Punkte

Knapp daneben: Kohli brauchte fünf Sätze. Die an Nummer 29 gesetzte Nummer 27 der Weltrangliste zeigte ihr vielleicht bestes Tennis. Die Fakten: 177 zu 170 Punkte für Kohlschreiber, 42 zu 32 Asse für Roddick, für den US-Boy Karrierebestwert. Letztlich aber eine recht wertlose Statistik, angesichts von 104 (!) zu 79 direkten, so genannten Winner-Punkten für Kohlschreiber. Die glichen locker die 33 unbedrängten Fehler aus, die sich der gebürtige Schwabe leistete.

Fünfter Matchball sitzt

Roddick verschlug nur 24 freie Bälle - und er wehrte sich. Bei 4:5 im fünften Satz servierte der schwer frustrierte und diskussionsfreudige Aufschlagriese vier Asse, jedes Mal, wenn Kohlschreiber nur noch ein Punkt fehlte, um das Match zuzumachen. Bei 7:6 gelang dem bisher erst mit zwei Turniersiegen dekorierten Außenseiter dann durch einen Fehler Roddicks das entscheidende Break. Der fünfte Matchball saß. Der ansonsten zur Verkürzung des Satzes gespielte Tiebreak entfällt bei Grand-Slam-Turnieren, die außerdem in Paris, Wimbledon und New York stattfinden, im entscheidenden fünften Satz.

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