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Tennis: Andrea Petkovic darf einen Satz lang hoffen

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Petkovic darf einen Satz lang hoffen

05.05.2010, 15:06 Uhr | sid, sid

Tennis: Andrea Petkovic darf einen Satz lang hoffen. Andrea Petkovic verpasst die Überraschung gegen Serena Williams. (Foto: AP)

Andrea Petkovic verpasst die Überraschung gegen Serena Williams. (Foto: AP)

Fed-Cup-Spielerin Andrea Petkovic hat beim mit zwei Millionen Dollar dotierten WTA-Turnier in Rom eine Überraschung und den Einzug ins Viertelfinale verpasst. Die 22-Jährige unterlag in der Runde der letzten 16 der Weltranglistenersten Serena Williams aus den USA in 1:43 Stunden mit 2:6, 6:3, 0:6.

Eine Woche nach ihrem Erstrunden-Aus beim Turnier in Stuttgart zeigte Petkovic besonders im zweiten Satz eine starke Leistung. Allerdings war Serena Williams die fehlende Matchpraxis nach ihrer dreimonatigen Pause wegen einer Knieverletzung deutlich anzumerken.

Petkovic dominiert zweiten Satz

Petkovic brachte die US-Amerikanerin besonders im zweiten Satz mit ihrem starken Aufschlag in Bedrängnis. Doch im entscheidenden Durchgang zeigte die Weltranglisten-49., die zuvor auf der Tour noch nie gegen eine Akteurin aus den Top Ten gespielt hatte, Nerven. Gleich drei Breaks musste Petkovic im abschließenden Satz hinnehmen. In den Runden zuvor hatte sich Petkovic klar gegen Petra Kvitova aus Tschechien und die Russin Wera Duschewina durchgesetzt.

Kohlschreiber ohne Mühe im Achtelfinale

Philipp Kohlschreiber sorgte dagegen beim Turnier in München für ein erstes Glanzlicht. Der 26-Jährige zog nach einem souveränen Zwei-Satz-Sieg mit 6:4, 6:4 über Landsmann Daniel Brands ungefährdet ins Achtelfinale der mit 450.000 Euro dotierten BMW Open ein. Der Auftritt nährte die Hoffnungen des 26-Jährigen, bei seinem Heimspiel das Münchner ATP-Turnier zum zweiten Mal nach 2007 zu gewinnen.

Kurzer Auftritt für Zverev

Für Mischa Zverev war das Turnier bereits nach nur 58 Minuten Spielzeit beendet: Im Duell mit dem Südafrikaner Kevin Anderson zwang den 22-Jährigen beim Stand von 5:6 im ersten Satz eine Verletzung zur frühen Aufgabe.

Berrer ohne Chance gegen Cilic

Ohne Chance blieb auch Michael Berrer gegen den topgesetzten Kroaten Marin Cilic. Nach zwei Sätzen unterlag der 29-Jährige der Nummer elf der Welt mit 4:6 und 2:6. Dank zweier Breaks zu Beginn des zweiten Durchgangs setzte Cilic seinen Kontrahenten matt.

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