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Tennis: Federer für Kohlschreiber zu stark

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Tennis - Gerry-Weber-Open  

Der nächste Deutsche fordert Roger Federer

11.06.2010, 20:38 Uhr | sid, dpa, dpa, sid

Tennis: Federer für Kohlschreiber zu stark. Roger Federer steht im Halbfinale von Halle. (Foto: dpa)

Roger Federer steht im Halbfinale von Halle. (Foto: dpa)

Für Philipp Kohlschreiber war Roger Federer eine Nummer zu groß, nun darf ein anderer Deutscher den Weltranglistenzweiten herausfordern. "Das ist die Erfüllung eines Traums. Federer ist das Beste, was es im Tennis je gegeben hat", erklärte Philipp Petzschner nach dem 7:5, 6:3 Federers gegen Kohlschreiber. Er darf in der Vorschlussrunde des 750.000-Euro-Turniers im westfälischen Halle bei den Gerry Weber Open den Top-Star zum ersten Mal in seiner Karriere herausfordern.

Neben Petzschner, der den Slowaken Lukas Lacko 6:4, 6:3 bezwungen hat, steht auch Benjamin Becker im Halbfinale. Der Weltranglisten-52. gewann das deutsche Duell mit Mischa Zverev 7:6 (7:4), 6:0, profitierte dabei aber im zweiten Satz von einer Muskelverletzung seines Konkurrenten. Petzschner trifft nun auf den Australier Lleyton Hewitt. Der ehemalige Weltranglistenerste bezwang Andreas Beck 7:6 (7:0), 6:1. Sein nächster Gegner zollte Hewitt Respekt. "Für mich ist Lleyton immer noch einer der besten Spieler der Welt", sagte Becker mit Blick auf seine nächste Aufgabe. "Ich habe sehr großen Respekt, aber keine Angst."

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Aufschlag Federers macht den Unterschied

Kohlschreiber wollte nach seiner Niederlage gegen Federer nichts beschönigen. "Er hat zu gut aufgeschlagen", rühmte der Davis-Cup-Spieler die zwölf Asse des Schweizers, der nur im ersten Satz wackelte. Dieser gab die Komplimente zurück. "Es war nicht ganz so einfach. Aber ich hoffe dann immer auf die super zehn Minuten - wie heute zwischen dem 5:5 und dem 7:5 im ersten Satz", schilderte Federer die wohl entscheidende Phase der Partie. Petzschner schätzt er hoch ein: "Er hat hier super gespielt, er ist gefährlich, und ich muss sicher aufpassen."

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