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French Open: Aufgeben war für Lisicki keine Option

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Lisicki: Aufgeben war keine Option

26.05.2011, 11:03 Uhr | sid

French Open: Aufgeben war für Lisicki keine Option. Vollkommen am Ende: Sabine Lisicki nach ihrem Aus in Paris. (Foto: Reuters)

Vollkommen am Ende: Sabine Lisicki nach ihrem Aus in Paris. (Foto: Reuters)

Sabine Lisicki hat nach ihrem Zusammenbruch im Anschluss an ihre Zweitrunden-Niederlage bei den French Open in Paris vorsichtig Entwarnung gegeben. "Ich hatte ab Ende des zweiten Satzes Krämpfe. Beim 4:2 im entscheidenden Durchgang wurde mir auch noch schwindelig und ich hatte Probleme, den Ball klar zu sehen", erklärte die Fed-Cup-Spielerin, die beim Stand von 5:2 im dritten Satz einen Matchball vergeben hatte. Ans Aufgeben habe sie aber trotz ihres Zustands "zu keinem Zeitpunkt" gedacht.

Weitere Untersuchungen sollen die Ursache für die körperliche Schwäche Lisickis klären, die sie nach dem 6:4, 5:7, 5:7 gegen die Weltranglistendritte Wera Swonarewa noch auf dem Court in die Knie gezwungen hatte. Bereits auf dem Weg zum Netz taumelte die 21-Jährige, bevor sie danach vor ihrer Bank völlig entkräftet zusammenbrach. Wimmernd blieb Qualifikantin Lisicki mehrere Minuten auf dem Bauch liegen, ehe sie von Sanitätern mit einer Trage abtransportiert wurde.

Auch große Mengen an Mineralgetränken helfen nicht

Bereits zu dem Zeitpunkt, als sie den Matchball vergab, fühlte sich Lisicki nach eigenen Angaben unwohl. Sie forderte deshalb beim folgenden Seitenwechsel die Physiotherapeutin an, die zuerst den Blutdruck der Berlinerin kontrollierte und daraufhin den Turnierarzt rief. Mit Bananen und großen Mengen an Mineralgetränken und Wasser versuchte die sichtlich angeschlagene Weltranglisten-121., Mineralhaushalt und Kreislauf zu stabilisieren.

Nach mehreren Minuten kehrte Lisicki zurück auf den Platz, war aber aufgrund der Muskelverkrampfungen in ihren Bewegungen sichtlich eingeschränkt. Nach 2:10 verwandelte Swonarewa ihren zweiten Matchball. Lisicki hatte sich nach ihrem Seuchenjahr 2010, in dem sie wegen einer Sprunggelenkverletzung insgesamt sechs Monate pausieren musste, gerade wieder zurückgekämpft. Beim Turnier in Stuttgart hatte die ehemalige Weltranglisten-22. Ende April das Viertelfinale erreicht.

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