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Australian Open: Maria Scharapowa kann weiter vom Titel träumen

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Scharapowa kann weiter vom Titel träumen

25.01.2012, 09:28 Uhr | sid, dpa

Australian Open: Maria Scharapowa kann weiter vom Titel träumen. Ja!! Scharapowa freut sich über einen gewonnen Punkt im Match gegen Makarowa. (Quelle: dpa)

Ja!! Scharapowa freut sich über einen gewonnen Punkt im Match gegen Makarowa. (Quelle: dpa)

Maria Scharapowa ist bei den Australian Open ins Halbfinale gestürmt. Die Russin setzte sich gegen Landsfrau Jekaterina Makarowa mit 6:2, 6:3 durch und kann weiter von ihrem zweiten Titel in Down Under nach 2008 träumen. In der Vorschlussrunde trifft Scharapowa nun auf die Tschechin Petra Kvitova, die zuvor gegen die ungesetzte Italienerin Sara Errani mit 6:4, 6:4 gewann.

Damit kommt es in Melbourne zu einer Neuauflage des Wimbledon-Finales von 2011. Damals hatte Kvitova gesiegt und ihren ersten Grand-Slam-Titel gefeiert. Im zweiten Halbfinale der Damen-Konkurrenz treffen Titelverteidigerin Kim Clijsters und die Weißrussin Victoria Asarenka aufeinander.

Scharapowa: "Ich fühle mich gut"

"In Wimbledon hat Petra unglaublich gut gespielt. Es wird auch dieses Mal ein schweres Match", sagte Scharapowa, die im Viertelfinale Sabine Lisicki in drei Sätzen ausgeschaltet hatte. Gegen Makarowa hatte sie in der Rod Laver Arena dieses Mal deutlich weniger Mühe. Makarowa konnte zu keiner Zeit an ihre starke Leistung aus dem Viertelfinale anknüpfen, als sie die Amerikanerin Serena Williams klar in zwei Sätzen besiegt hatte.

Nach gerade einmal 1:27 Stunden riss Scharapowa jubelnd die Arme in die Höhe. Sie hatte aber direkt die nächste Partie im Blick. "Petra ist diejenige, die es im Moment zu schlagen gilt. Sie spielt das beste Tennis ihrer Karriere. Aber ich fühle mich gut", sagte Scharapowa.

Kvitova schon jetzt zufrieden

Kvitova hatte mit Errani deutlich mehr Schwierigkeiten als erwartet. Die 21-Jährige, die wie Scharapowa in Melbourne nach dem Aus von Caroline Wozniacki auch um Platz eins in der Weltrangliste spielt, leistete sich insgesamt 44 leichte Fehler. Dennoch geriet sie nicht ernsthaft in Gefahr. "Ich wusste, dass es nicht einfach wird. Aber ich habe schon jetzt das zweitbeste Grand-Slam-Ergebnis meiner Karriere erreicht. Deshalb bin ich zufrieden", sagte sie.

Murray ohne Probleme - Schrecksekunde für Djokovic

Derweil ist bei den Herren Andy Murray ins Halbfinale spaziert. Der Schotte deklassierte den Japaner Kei Nishikori mit 6:3, 6:3, 6:1 und darf damit weiter auf den ersten Grand-Slam-Titel seiner Karriere hoffen. Murray, zum dritten Mal bei den Australian Open in der Vorschlussrunde, benötigte gerade einmal 2:07 Stunden für seinen souveränen Erfolg.

Im Halbfinale trifft Murray nun auf Novak Djokovic, der seine Mission Titelverteidigung fortgesetzt hat. Der topgesetzte Serbe gewann gegen den Weltranglistenfünften David Ferrer aus Spanien nach harten Kampf mit 6:4, 7:6 (7:4), 6:1. Der Wimbledonsieger musste dabei im zweiten Satz eine Schrecksekunde überstehen. Beim Stand von 2:1 machte der 24-Jährige einen Ausfallschritt und griff sich danach mit schmerzverzerrtem Gesicht an die Hinterseite des linken Oberschenkels.

In der Folge wirkte der "Djoker" seltsam gehemmt, rettete sich aber in den Tie Break, in dem er gleich seinen ersten Satzball nutzte. Allein der zweite Durchgang der intensiven Partie dauerte 76 Minuten. Im dritten Satz hatte Ferrer dann allerdings gegen den Weltranglistenersten nichts mehr zuzusetzen.

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