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Marin Cilic nach Doping bei ATP-Turnier in München für neun Monate gesperrt

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Nächster prominenter Tennis-Dopingfall  

Doping: Tennisprofi Cilic für neun Monate gesperrt

17.09.2013, 11:42 Uhr | sid

Marin Cilic nach Doping bei ATP-Turnier in München für neun Monate gesperrt. Tennis-Profi Marin Cilic wurde im Frühjahr 2013 positiv getestet. (Quelle: AP/dpa)

Tennis-Profi Marin Cilic wurde im Frühjahr 2013 positiv getestet. (Quelle: AP/dpa)

Der kroatische Tennisprofi Marin Cilic ist wegen Dopings für neun Monate gesperrt worden. In einer Probe des Weltranglisten-24. vom ATP-Turnier in München Anfang April sei die Psychostimulans Nikethamid festgestellt worden, teilte der Weltverband ITF mit. Die Sperre gegen den 24-Jährigen gilt rückwirkend vom 1. Mai 2013 und endet am 31. Januar 2014. Der Australian-Open-Halbfinalist von 2010 kündigte den Gang vor den Internationalen Sportgerichtshof CAS an.

Cilic erklärte gegenüber dem Weltverband, das Mittel unwissentlich über Tabletten aus der Apotheke eingenommen zu haben. Nach Ansicht der unabhängigen Untersuchungskommission habe der Kroate "nicht zur Leistungssteigerung" dazu gegriffen, weshalb die Sperre vergleichsweise kurz ausfiel.

In einer Erklärung versicherte Cilic, er habe "niemals wissentlich oder absichtlich verbotene Stoffe" genommen und sprach sich gegen "jegliche Verwendung von leistungssteigernden Mitteln im Sport" aus. Die Glucose-Tabletten habe er in einer Apotheke in Frankreich gekauft.

Zweiter prominenter Dopingfall

Cilic war bereits während des Wimbledon-Turniers über die positive Probe informiert worden. Zur Zweitrunden-Partie gegen den Franzosen Kenny de Schepper war er nicht angetreten - offiziell wegen einer Knieverletzung. Seither hat er kein Spiel mehr bestritten.

Das Tennis hat damit bereits den zweiten prominenten Dopingfall innerhalb kurzer Zeit. Der Serbe Viktor Troicki war wegen einer verweigerten Blutprobe rückwirkend zum 15. Juli für 18 Monate gesperrt worden. Troicki hatte beim ATP-Masters am 15. April in Monte Carlo zwar eine Urinprobe abgegeben, wegen Unwohlseins aber eine Blutprobe verweigert. Erst am Tag danach gab er diese ab - beide Proben fielen negativ aus.


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