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US Open 2014: Nishikori und Cilic stehen im Finale

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Djokovic und Federer raus  

Nishikori und Cilic sorgen bei den US Open für Sensationen

07.09.2014, 11:26 Uhr | sid, dpa

US Open 2014: Nishikori und Cilic stehen im Finale. Der Japaner Kei Nishikori ist bei den US Open bislang nicht zu stoppen. (Quelle: Reuters)

Der Japaner Kei Nishikori ist bei den US Open bislang nicht zu stoppen. (Quelle: Reuters)

Debütantenball im Finale der US Open: Kei Nishikori und Marin Cilic haben im Big Apple für große Überraschungen gesorgt und greifen erstmals nach dem Titel bei einem Grand Slam. Nishikori setzte sich gegen den Weltranglistenersten Novak Djokovic 6:4, 1:6, 7:6 (7:4), 6:3 durch. Cilic gewann gegen den fünfmaligen Turniersieger Roger Federer 6:3, 6:4, 6:4.

"Das wird ein sensationeller Tag für uns beide", sagte Cilic, der nur 1:45 Stunden für seinen Sieg brauchte: "Ich denke, das war heute die beste Leistung meiner Karriere." Federer erklärte nach seinem Ausscheiden: "Marin hat großartig gespielt, ich hatte nicht meinen besten Tag. So einfach ist das."

Die "Fantastischen Vier" nur noch Zuschauer

Die US Open 2014 markieren einen Einschnitt in der jüngeren Tennis-Geschichte. Erstmals seit den Australian Open 2005 steht bei einem der vier wichtigsten Turniere der Welt keiner der "Fantastischen Vier" im Endspiel. Titelverteidiger Rafael Nadal hatte verletzt abgesagt, Andy Murray war im Viertelfinale ausgeschieden.

Seit dem Turnier in Melbourne vor fast zehn Jahren hatten Federer, Nadal, Djokovic und Murray 36 der 38 Majortitel unter sich aufgeteilt. Nur Juan Martin del Potro (US Open 2009) und Stan Wawrinka (Australian Open 2014) waren in die Phalanx eingebrochen.

"Bin sehr glücklich, Geschichte geschrieben zu haben"

Sporthistorische Ausmaße hat die Leistung des Japaners Nishikori. Als erster Asiate überhaupt spielt der 24-Jährige in einem Grand-Slam-Endspiel. "Ich bin sehr glücklich, ein weiteres Mal Geschichte geschrieben zu haben", sagte Nishikori, der in dieser Saison bereits als erster Japaner unter die Top 10 der Welt eingezogen war.

Djokovic war tief enttäuscht, als er seine Chance auf das fünfte US-Open-Endspiel nacheinander verpasst hatte. "Außer im zweiten Satz habe ich nicht einmal annähernd so gespielt, wie ich es mir vorstelle", sagte der 27-Jährige: "Ich war einfach nicht ich selbst. Er war der bessere Spieler heute."

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