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US Open 2015: Andrea Petkovic siegt nach Wutausbruch

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Fünf Deutsche in Runde drei  

Drama-Queen Petkovic zertrümmert Racket und siegt

04.09.2015, 11:17 Uhr | sid

US Open 2015: Andrea Petkovic siegt nach Wutausbruch. Andrea Petkovic durchlebte bei den US Open ein Wechselbad der Gefühle. (Quelle: dpa)

Andrea Petkovic durchlebte bei den US Open ein Wechselbad der Gefühle. (Quelle: dpa)

Andrea Petkovic bleibt sich selbst treu - und auch eine kleine Drama Queen. Während ihres Zweitrunden-Matches bei den US Open zertrümmerte sie ihren Schläger, beschimpfte sich selbst - und behielt am Ende doch noch einen kühlen Kopf. Trotz heißer Temperaturen von 32 Grad Celsius gewann die Weltranglisten-18. mit 6:3, 7:6 (7:4) gegen die Jelena Wesnina aus Russland (108).

Selbst ein Wutausbruch samt Verwarnung wegen "Racket-Missbrauchs" bei einem 1:4-Rückstand im zweiten Satz brachten Petkovic nicht mehr vom Erfolgsweg ab - am Ende hatte er wohl sogar befreiende Wirkung. Nach 1:36 Stunden verwandelte die Fed-Cup-Spielerin auf Court 5 ihren ersten Matchball und ließ sich von den zahlreichen deutschen Fans feiern.

Kerber trifft auf Asarenka

Auch Angelique Kerber ist in die dritte Runde eingezogen. Sie setzte sich mit 7:5, 6:2 gegen Karin Knapp aus Italien durch. Es war für Kerber im dritten Vergleich der dritte Erfolg über die Südtirolerin, die in der Weltrangliste Platz 34 belegt. Die an Platz elf geführte Kerber trifft am Samstag auf die ehemalige Weltranglisten-Erste Victoria Asarenka aus Weißrussland.

Mona Barthel erreichte als dritte deutsche Tennisspielerin die dritte Runde. Die Weltranglisten-53. besiegte die Weißrussin Olga Gowortsowa in 1:46 Stunden mit 2:6, 6:2, 6:4 und überstand erstmals die zweite Runde in Flushing Meadows. Im Spiel um den Sprung ins Achtelfinale trifft die 25-jährige Barthel auf die ebenfalls ungesetzte Varvara Lepchenko aus den USA.

Sabine Lisicki machte schließlich das Quartett komplett. Die Berlinerin siegte 6:4, 6:0 gegen die Italienerin Camila Giorgi und trifft nun auf die Tschechin Barbora Strycova.

"Wie kann man so schlecht sein?"

Im Spiel um den Sprung ins Achtelfinale bekommt es Antwerpen-Gewinnerin Petkovic mit Johanna Konta aus Großbritannien zu tun.

Petkovic zeigte nach einem soliden ersten Satz plötzlich Nerven, als sie sich nach einer Reihe von Fehlern selbst beschimpfte: "Wie kann man so schlecht sein?", rief sie frustriert. Wenig später feuerte "Petko" beim Stand von 1:4 zweimal den Schläger auf den Zementboden, bis er zerbrach. Doch der Wutausbruch hatte Signalwirkung. In der Folge wirkte sie viel konzentrierter.


Im Austausch mit Boris Becker

Und Boris Becker konnte stolz sein. Auch beim letzten Grand-Slam-Turnier des Jahres kann sich Petkovic wieder auf seine Ratschläge verlassen.

"Boris ist für mich da. Ich vertraue ihm irgendwie, denn er gibt ehrliche Antworten", sagte die Hessin über den lockeren Austausch mit dem dreimaligen Wimbledonsieger und schwärmte: "Boris ist der geborene Champion. Wenn er spricht, dann haben alle anderen Sendepause."

Kohlschreiber erneut stark - Federer hat Respekt

Nicht nur die deutschen Damen sind weiter, auch Philipp Kohlschreiber hat die dritte Runde erreicht. Der 31-Jährige präsentierte sich beim 7:6 (7:4), 6:2, 6:2 in 1:53 Stunden gegen Lukas Rosol (Tschechien) erneut in starker Verfassung. Im Match um den Sprung ins Achtelfinale trifft er auf den an Nummer zwei gesetzten Roger Federer.

Kohlschreiber hatte in den vergangenen drei Jahren in Flushing Meadows jeweils in der Runde der letzten 16 gestanden. "Ich will gewinnen und werde alles dafür tun", sagte Kohlschreiber, der alle bisherigen neun Duelle gegen Federer verloren hat.

Der Schweizer lobte den Deutschen in den höchsten Tönen. "Philipp hat alles, was man braucht, um Top-Spieler zu schlagen. Mich erwartet gegen ihn ein gefährliches Match. Der Respekt vor ihm ist von meiner Seite sehr hoch", sagte Federer.

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