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US Open 2016: Angelique Kerber: "Enge Matches gehören zu mir"

"Spiele schon lieber zwei Sätze"  

US Open: Kerber besteht die Nervenprobe

01.09.2016, 14:28 Uhr | sid

US Open 2016: Angelique Kerber: "Enge Matches gehören zu mir". Angelique Kerber ballt nach ihrem Sieg gegen die Kroatin Mirjana Lucic-Baroni die Faust. (Quelle: imago images)

Angelique Kerber ballt nach ihrem Sieg gegen die Kroatin Mirjana Lucic-Baroni die Faust. (Quelle: imago images)

Während sich Angelique Kerber noch über ihre gelungene Nervenprobe in der zweiten Runde der US Open freute, verabschiedete sich eine ihrer größten Rivalinnen bereits aus dem Turnier.

Ganz ohne Nervenkitzel ist Angelique Kerber das Leben zu fad. Sie liebt Achterbahnfahrten, schnelle Autos, und träumt vom freien Fall aus einem Flugzeug. Selbst auf dem Tennis-Court braucht sie manchmal Hochspannung, um ihre beste Leistung abzurufen. "Enge Matches gehören einfach zu meiner Spielweise", gab Kerber nach ihrem Zweitrundensieg bei den US Open zu: "Ich muss bis zum Schluss kämpfen und meine Emotionen auf dem Platz lassen."

Kerber gibt 4:1-Führung her

Beim 6:2, 7:6 (9:7) gegen die Kroatin Mirjana Lucic-Baroni sorgte die Weltranglistenzweite unfreiwillig selbst für ihre erste Nervenprobe in New York. Kerber führte mit 4:1 im zweiten Durchgang, nur noch wenige Punkte fehlten ihr zum zweiten ungefährdeten Sieg in Serie. Wenige Minuten später hatte sie drei Satzbälle gegen sich - das Match stand plötzlich auf der Kippe, der Traum vom zweiten Grand-Slam-Titel und der Nummer eins der Welt drohte frühzeitig zu platzen.

Kerber spielt bei Rückstand ihr bestes Tennis

"Ich bin zu passiv geworden, und sie hat die Chance genutzt", erklärte Kerber ihr Konzentrationsloch. Wie gut, dass die Kielerin mit dem Rücken zur Wand in diesem Jahr oft ihr bestes Tennis auspackt, so wie auf dem Weg zum Titel bei den Australian Open, als sie in der ersten Runde gegen die Japanerin Misaki Doi einen Matchball abgewehrt hatte. Oder wie auf dem Weg ins Wimbledonfinale, als sie vier Chancen ihrer Gegnerin Carina Witthöft auf einen Satzgewinn zunichte machte.

Auch die Erfahrung gegen Lucic-Baroni, davon ist Kerber überzeugt, werde ihr im Turnierverlauf helfen. "Daher war es vielleicht gar nicht so schlecht, dass es noch einmal knapp geworden ist." Außerdem sei ja alles noch einmal gutgegangen. "Ich spiele schon lieber zwei Sätze", sagte die 28-Jährige gut gelaunt: "Ich weiß, dass ich in solchen Momenten auf mich schauen und offensiv auf die Bälle gehen muss." Durch zahlreiche Matches über die volle Distanz hatte sie diese Lektion schmerzhaft lernen müssen.

French-Open-Siegerin ausgeschieden

Für die Kielerin geht es in New York nicht nur um den zweiten Grand-Slam-Sieg ihrer Karriere, sondern auch um den Thron in der Weltrangliste. Ihre Chancen darauf wuchsen ohne ihr eigenes Zutun. French-Open-Siegerin Garbine Muguruza aus Spanien, die selbst die Möglichkeit hatte, Serena Williams (USA) an der Spitze der Weltrangliste abzulösen, unterlag in Runde zwei der Lettin Anastasija Sevastova ohne großen Nervenkitzel überraschend deutlich mit 5:7, 4:6.

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