Sie sind hier: Home > Sport > Mehr Sport > Tennis >

Angelique Kerber: "Warte noch auf Heiratsanträge"

"Warte noch auf Heiratsanträge"  

Kerber verspricht Kampf und sich eine Belohnung

13.09.2016, 12:32 Uhr | sid, dpa

Angelique Kerber: "Warte noch auf Heiratsanträge". Zurück in Deutschland: Angelique Kerber bei einem Termin in München. (Quelle: dpa)

Zurück in Deutschland: Angelique Kerber bei einem Termin in München. (Quelle: dpa)

Angelique Kerber hat kurz nach ihrer Rückkehr nach Deutschland eine Kampfansage an die Konkurrenz gerichtet. "Ich werde alles dafür tun, um so lange wie möglich da oben zu bleiben. Ich nehme diese Herausforderung an und bin bereit für sie", sagte die neue Nummer eins der Tennis-Welt.

"Ich habe immer noch Gänsehaut. Was passiert ist, ist der Wahnsinn. Es waren so viele Emotionen, dass ich das noch nicht in Worte fassen kann", sagte die US-Open-Siegerin weiter.

"Tennisschläger mal in die Ecke stellen"

Bei Kaiserwetter war die neue Tennis-Königin um 7.30 Uhr auf dem Flughafen in München gelandet. Nach einigen Termin will sich die 28-Jährige nun erst einmal zwei Wochen bei ihren Großeltern im polnischen Puszczykowo erholen, "viel schlafen, gut essen, mich mit Freunden und der Familie treffen. Einfach das Leben genießen und den Tennisschläger mal in die Ecke zu legen."

Kerber wartet auf "Heiratsanträge"

Die Kielerin plant zudem, sich für ihren zweiten Grand-Slam-Triumph nach dem Coup bei den Australian Open im Januar zu belohnen. "Ich werde mir etwas gönnen. Es wird in Richtung Schmuck gehen", verriet Kerber und meinte augenzwinkernd: "Ich warte noch auf meine Heiratsanträge."

Seit Montag steht die Fed-Cup-Spielerin als zweite deutsche Spielerin nach Steffi Graf an der Spitze der Tennis-Weltrangliste. Nach ihrem Sieg bei den US Open hat Kerber (8730) nun 1680 Zähler mehr auf dem Konto als die vorherige Branchenführerin Serena Williams (USA/7050).

Turnier in China

"Ich muss niemandem mehr etwas beweisen, jetzt bin ich ganz oben", sagte Kerber, die extreme Tage und Wochen hinter sich hat, gekrönt von Silber bei den Olympischen Spielen in Rio und dem Erfolg in New York.

Nach dem Final-Erfolg gegen Karolina Pliskova aus Tschechien war noch keine Zeit, all das Erlebte zu verarbeiten. Ein Pressetermin nach dem anderen stand an, in München überreichte ihr Verbands-Präsident Ulrich Klaus einen Blumenstrauß und lobte die "großartige Leistung".

Von Glamour und Rampenlicht will Kerber aber erstmal nichts mehr wissen, erst Ende September steht für sie im chinesischen Wuhan wieder ein Turnier an. Ab sofort zähle nur noch die Freizeit. "Als ich rausgekommen bin, habe ich gemerkt, die deutsche Luft ist wieder da", erzählte sie nach ihrer Landung in München.

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail


shopping-portal