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Messerattacke auf Wimbledonsiegerin Petra Kvitova

Von Einbrecher attackiert  

Kvitova: "Ich lebe zum Glück noch"

20.12.2016, 14:35 Uhr | sid

Messerattacke auf Wimbledonsiegerin Petra Kvitova. Petra Kvitova ist bei einem Überfall verletzt worden.  (Quelle: imago images/Xinhua)

Petra Kvitova ist bei einem Überfall verletzt worden. (Quelle: Xinhua/imago images)

Die zweimalige Wimbledonsiegerin Petra Kvitova aus Tschechien ist in ihrer Wohnung in Prostejov Opfer einer Messerattacke eines Einbrechers geworden. Die Weltranglistenelfte musste sich nach dem Überfall wegen einer Stichverletzung an der linken Hand in medizinische Behandlung begeben und operiert werden.

Am Dienstagmittag konnte die 26-Jährige schon wieder aus dem Krankenhaus entlassen werden, doch der Zeitpunkt ihrer Rückkehr auf die Tour ist ungewiss. "Ich lebe zum Glück noch. Die Verletzung ist massiv, und ich werde zur weiteren Behandlung Spezialisten aufsuchen müssen", schrieb Kvitova bei Twitter.

Kvitova kämpferisch

Die 26-Jährige teilte weiter mit, dass sie beim Versuch, sich gegen den Eindringling zu wehren, "schwer an der linken Hand" verletzt wurde. "Aber wenn man mich kennt, dann weiß man, dass ich auch das überstehen werde", meinte Kvitova.

Ihr Pressesprecher Karel Tejkal hatte der Nachrichtenagentur AFP zuvor die Attacke bestätigt. "Es war eine Zufallstat, der Täter wollte nicht gezielt Petra Kvitova überfallen", sagte Tejkal. Der Einbrecher, der sich Gerüchten zufolge als Handwerker getarnt hatte, konnte flüchten und ist noch nicht gefasst.

Absage für Hopman Cup im Vorfeld

Kurz vor dem Überfall war bekannt geworden, dass Kvitova ihre Teilnahme am Hopman Cup in Perth (1. bis 7. Januar) abgesagt hatte. Die Linkshänderin laboriert noch an den Folgen eines Ermüdungsbruchs im rechten Fuß, den sie während ihrer Saison-Vorbereitung erlitten hatte. Für Kvitova rückt bei der inoffiziellen Mixed-WM in West-Australien Lucie Hradecka ins tschechische Team.

Für Deutschland gehen in Perth erstmals gemeinsam Alexander Zverev (Hamburg) und Andrea Petkovic an den Start. Das Duo trifft auf Frankreich (2. Januar), die Schweiz (4. Januar) und Großbritannien (6. Januar). Am 7. Januar stehen sich im Finale die Sieger der beiden Vierergruppen gegenüber. Es werden bei den Begegnungen jeweils ein Männer-Einzel, ein Frauen-Einzel und ein abschließendes Mixed bestritten.

Im Team der Schweizer will Roger Federer sein Comeback auf großer Bühne feiern. Der Grand-Slam-Rekordsieger hatte wegen einer Knieverletzung frühzeitig seine Saison 2016 beendet. Sein letztes Match hatte der 35-Jährige, der nur noch auf Platz 16 der Weltrangliste steht, im Juli beim Halbfinal-Aus in Wimbledon gegen den Kanadier Milos Raonic gespielt.

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