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Tennis: Starkes deutsches Quintett in Wimbledon - Maria überrascht

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Starkes deutsches Quintett in Wimbledon - Maria überrascht

02.07.2018, 22:36 Uhr | dpa

Tennis: Starkes deutsches Quintett in Wimbledon - Maria überrascht. Andrea Petkovic in Aktion.

Andrea Petkovic in Aktion. Die Deutsche hat in Wimbledon die zweite Runde erreicht. Foto: Guo Qiuda/XinHua. (Quelle: dpa)

London (dpa) - Vor den ersten Auftritten von Alexander Zverev und Angelique Kerber ist ein starkes deutsches Tennis-Quintett in Wimbledon in die zweite Runde eingezogen.

Außenseiterin Tatjana Maria feierte dabei am Eröffnungstag des bedeutendsten Tennis-Turniers der Welt einen Coup mit dem 7:6 (7:3), 4:6, 6:1 gegen die Weltranglisten-Fünfte Jelina Switolina. Auch Andrea Petkovic und Jan-Lennard Struff sorgten für nicht unbedingt zu erwartende Erfolge, zudem werden Julia Görges und Philipp Kohlschreiber um den Drittrundeneinzug spielen.

Am zweiten Turniertag greifen sieben weitere deutsche Teilnehmer beim traditionsreichen Rasen-Turnier ins Geschehen ein. Die Augen werden dann vor allem auch auf die frühere Finalistin Angelique Kerber und Mitfavorit Alexander Zverev gerichtet sein.

Fed-Cup-Spielerin Maria nutzte in der ersten Runde ihre starke Rasenform, noch nie hatte die 30-jährige Schwäbin eine in der Weltrangliste so hoch platzierte Gegnerin geschlagen. Eine Woche nach ihrem Premieren-Titel auf Mallorca brachte die Weltranglisten-57. die klar favorisierte Ukrainerin Switolina mit ihrem ungewöhnlichen Stil, ihren unangenehmen Slice-Bällen und Netzangriffen zum Verzweifeln. Glücklich riss Maria nach ihrem Auftakterfolg die Arme hoch.

Für eine Überraschung auf den Rasenplätzen an der Church Road sorgte auch Struff, als er einen 0:2-Satzrückstand wettmachte und sich zu einem 3:6, 6:7 (5:7), 7:6 (7:5), 7:6 (7:5), 6:1 gegen den favorisierten Argentinier Leonardo Mayer kämpfte. Die deutsche Nummer zwei Görges bezwang Olympiasiegerin Monica Puig aus Puerto Rico 6:4, 7:6 (9:7) und erreichte erstmals seit 2012 die zweite Runde.

Pektkovic war die Erleichterung nach ihrem erfolgreichen Wimbledon-Auftakt anzusehen und anzuhören. Nach dem 6:4, 4:6, 6:2 gegen die an Nummer 31 gesetzte Chinesin Zhang Shuai schrie die 30-jährige Darmstädterin ihre Freude in den blauen Himmel und pustete kurz durch. "Es war jetzt keine Meisterleistung", sagte sie - und lachte: "Ich glaube, dass mein schlechtes Niveau höher ist als vor ein oder zwei Jahren. Es ist offensichtlich, dass ich auch Matches gewinne, wenn ich nicht so gut spiele."

Zehn Doppelfehler leistete sich die in der Rangliste weit abgerutschte frühere deutsche Nummer eins, machte am Ende nur zwei Punkte mehr als die Chinesin und haderte anschließend ein wenig mit dem Wind. Petkovic ist keine große Freundin des Rasens, doch die Weltranglisten-95. demonstrierte ihr gestiegenes Selbstvertrauen.

"Ich bin auf den Platz gegangen und habe gedacht, ich bin die Gesetzte. Ich habe gedacht, die muss schon Wahnsinn spielen, wenn sie mich schlagen will", erklärte sie. Außergewöhnliches gelang der Hessin im entscheidenden dritten Satz: Aus der Not heraus wechselte sie den Schläger kurzerhand von der rechten in die linken Hand. Die Chinesin schlug den Ball ins Aus - Petkovic führte 5:2, die Vorentscheidung war perfekt. "Rasen wird nie mein Lieblingsbelag sein. Aber an manchen Lieben muss man arbeiten", sagte sie.

Auf dem Platz 16 nebenan beendete Routinier Kohlschreiber fast zeitgleich seine Auftaktpartie und wurde mit dem souveränen 6:2, 6:4, 7:5 gegen den Russen Jewgeni Donskoi seiner Favoritenrolle gerecht. Erstmals seit vier Jahren meisterte der Augsburger in Wimbledon wieder seine Erstrunden-Hürde. "Es war eine ganz gute Auslosung, um reinzukommen. Es war ein toller Dreisatzsieg, und ich bin froh, dass ich weiter bin", sagte der 34-Jährige.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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