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Biathlon: Birnbacher siegt im Sprint von Hochfilzen

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Andreas Birnbacher gewinnt Biathlon-Sprint in Hochfilzen

07.12.2012, 13:07 Uhr | t-online.de, sid, dpa

Biathlon: Birnbacher siegt im Sprint von Hochfilzen. Andreas Birnbacher bejubelt seinen Sieg im Sprint.  (Quelle: dpa)

Andreas Birnbacher bejubelt seinen Sieg im Sprint. (Quelle: dpa)

Andreas Birnbacher hat den deutschen Biathleten den ersten Weltcup-Sieg des Winters beschert. Der 31-Jährige setzte sich im österreichischen Hochfilzen im Sprint dank einer fehlerfreien Schießleistung durch und hatte im Ziel nach zehn Kilometern einen hauchdünnen Vorsprung von 0,4 Sekunden auf Martin Fourcade aus Frankreich.

Damit revanchierte sich Birnbacher für die knappe Niederlage in der Verfolgung von Östersund. Da hatte der Schlechinger am vergangenen Sonntag im Zielsprint gegen den Weltcup-Gesamtsieger um 0,7 Sekunden den Kürzeren gezogen. Auf Rang drei landete der Slowene Jakov Fak mit einem Rückstand von 13,7 Sekunden.

Fourcade kündigt Revanche an

"Im Sprint habe ich nicht unbedingt mit einem Sieg gerechnet. Ich bin wahnsinnig glücklich, weil es mir die beiden letzten Tage eigentlich nicht so gut ging", sagte Birnbacher, in der Vorsaison Dritter im Gesamtweltcup. "Hochfilzen ist fast meine Heimat, deswegen fühle ich mich hier sehr wohl, und das gibt mir zusätzliche Motivation. Ich war voll in meinem Schießfluss drin."

Birnbacher, der zum ersten Mal überhaupt im Sprint triumphierte, schaffte sich mit dem Sieg auch beste Voraussetzungen für das Verfolgungsrennen über 12,5 km am Samstag (ab 12:45 Uhr im Live-Ticker). Doch Fourcade, der Gesamtweltcupsieger der Vorsaison, kündigte trotz des knappen Rückstands bereits Revanche an. "Herzlichen Glückwunsch an Andi, aber am Samstag werde ich wieder vorn sein."

Lesser bestätigt gute Form - Peiffer enttäuscht

Im ersten Rennen nach dem Rücktritt von Michael Greis konnte auch Erik Lesser ein weiteres positives Ergebnis in der noch jungen Saison erzielen. Nach seinem dritten Platz im Einzel von Östersund kam er nun auf den 14. Platz. Nach einem Schießfehler hatte er am Ende 40,8 Sekunden Rückstand auf seinen Mannschaftskollegen.

Die anderen drei Deutschen konnten hingegen nicht überzeugen, allen voran Arnd Peiffer. Er landete nur auf einem enttäuschenden 35. Rang. Allerdings hat er mit einem Rückstand von 1:13,6 Minuten auf Birnbacher noch immer Chancen, im Verfolgungsrennen nach vorne zu laufen. Gleiches gilt für Benedikt Doll, der als Greis-Ersatz auf Rang 32 kam, Florian Graf (33.) und Simon Schempp (52.).

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