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Biathletin Miriam Gössner zieht sich Gehirnerschütterung zu

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Biathletin stürzt in Oberhof  

Miriam Gössner erleidet leichte Gehirnerschütterung

14.09.2014, 16:45 Uhr | dpa

Biathletin Miriam Gössner zieht sich Gehirnerschütterung zu. Miriam Gössner beim Biathlon-Einzel über 15 Kilometer in Oberhof. (Quelle: imago/Gerhard König)

Miriam Gössner beim Biathlon-Einzel über 15 Kilometer in Oberhof. (Quelle: Gerhard König/imago)

Miriam Gössner bleibt der Pechvogel der deutschen Biathlon-Szene. Die 24-Jährige ist bei den deutschen Meisterschaften in Oberhof gestürzt und hat sich dabei eine leichte Gehirnerschütterung zugezogen. "Sie ist zur Vorsicht eine Nacht im Krankenhaus geblieben. Aber es geht ihr soweit gut, und sie ist auch schon wieder auf dem Weg nach Hause", sagte DSV-Pressesprecher Stefan Schwarzbach. Nach ein paar Tagen Pause könne die Freundin von Alpin-Star Felix Neureuther wieder trainieren.

Gössner war während des Staffelrennens aufgrund der widrigen Witterungsbedingungen zu Fall gekommen, lief auf den Skirollern aber trotz ihres Missgeschickes noch ins Ziel. Die Biathlon-Staffel war wegen dichten Nebels abgesagt und nur als Langlaufrennen ausgetragen worden.

Comeback nach schwerem Radunfall

Die Garmischerin hatte bei den deutschen Meisterschaften, die in der Vorwoche in Altenberg mit Teil eins begonnen hatten, nach langer Verletzungspause ihr Comeback gegeben. "Ich kann sehr gut und alles trainieren. Ich denke, ich bin auf einem guten Weg", hatte sie zuvor noch gesagt. Insgesamt hatte sie zuletzt sieben Monate nicht trainieren können.

Gössner erlitt in ihrer Karriere schon zahlreiche Verletzungen und gesundheitliche Probleme. Vor allem ein Mountainbike-Unfall im vergangenen Frühling hatte sie arg zurückgeworfen. Dabei hatte sie sich vier Rückenwirbel gebrochen und entging nur knapp dem Rollstuhl. Wegen der schweren Verletzung musste sie die Teilnahme an den Olympischen Spielen in Sotschi absagen. "Das war natürlich schwer. Mittlerweile bin ich aber wieder total entspannt", sagte Gössner.


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