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Biathlon-Weltcup Pokljuka: Deutsche Herren-Staffel läuft auf Podest

Staffel in Pokljuka  

Deutsche Herren laufen auf das Podest

11.12.2016, 15:11 Uhr | sid, t-online.de

Biathlon-Weltcup Pokljuka: Deutsche Herren-Staffel läuft auf Podest. Simon Schempp sicherte als Schlussläufer den dritten Rang für die deutsche Herren-Staffel ab. (Quelle: imago images/GEPA Pictures)

Simon Schempp sicherte als Schlussläufer den dritten Rang für die deutsche Herren-Staffel ab. (Quelle: GEPA Pictures/imago images)

Die deutschen Biathleten haben das zweite Weltcup-Wochenende der neuen Saison mit einem dritten Platz beendet. Im slowenischen Pokljuka leistete sich das Quartett Erik Lesser, Matthias Dorfer, Benedikt Doll und Simon Schempp insgesamt elf Nachlader und kam mit 21,5 Sekunden Rückstand auf Sieger Frankreich ins Ziel. Zweiter wurde das Team aus Russland (+15,7 Sekunden).

Schlussläufer Schempp hatte als Zweiter die Verfolgung des französischen Dominators Martin Fourcade in Angriff genommen. Während Fourcade allerdings fehlerfrei blieb und einsam dem Sieg entgegen lief, musste Schempp nach einem Nachlader den russischen Schlussmann Anton Schipulin passieren lassen. Der Olympiasieger erreichte 15,7 Sekunden hinter Frankreich das Ziel.

Matthias Dorfer mit gutem Staffel-Debüt

Im ersten Herren-Staffelrennen der Saison hatte Startläufer Lesser zuvor durchwachsen geschossen, fünf Nachlader benötigte der 28-Jährige für die insgesamt zehn Scheiben. Auch deshalb übergab er mit einem Rückstand von 33,9 Sekunden als Neunter auf Dorfer, der in Slowenien sein Weltcup-Debüt gefeiert hatte und den geschonten Ex-Weltmeister Arnd Peiffer ersetzte.

"Die Jugend muss voran", begründete Männer-Bundestrainer Mark Kirchner Dorfers Nominierung und ergänzte: "Bewährungsproben sind dafür da, um sie zu meistern." Und das machte der Neuling überraschend souverän. Ohne Ersatzpatrone kam Dorfer aus, trotz leichter Nachteile in der Loipe schickte er Doll als Achter (+53,7 Sekunden) auf die Strecke.

Doll läuferisch sehr stark

Dessen Vorstellung war ein kompletter Kontrast zu Dorfers Leistung. Läuferisch glänzte Doll erneut - was angesichts von fünf Nachladern aber auch nötig war. Dank einer furiosen Schlussrunde führte er sein Team auf den zweiten Rang, nur 20,5 Sekunden betrug der Rückstand beim letzten Wechsel.

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