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Wintersport im Newsblog: So lief das Comeback von Laura Dahlmeier

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So lief das Dahlmeier-Comeback

13.12.2018, 11:22 Uhr | t-online.de, sid, dpa, ak, BZU, dd, gh, lr, truf

Wintersport im Newsblog: So lief das Comeback von Laura Dahlmeier. Laura Dahlmeier ist endlich zurück. Beim zweitklassigen IBU-Cup landete sie auf Platz zwei. (Quelle: imago/Sven Simon)

Laura Dahlmeier ist endlich zurück. Beim zweitklassigen IBU-Cup landete sie auf Platz zwei. (Quelle: Sven Simon/imago)

Ob Ski Alpin, Ski Nordisch, Biathlon, Rodeln, Bobfahren oder vieles mehr. Im Wintersport-Ticker von t-online.de erfahren Sie die wichtigsten Wintersport-Meldungen des Tages.

++ 13. Dezember: So lief das Dahlmeier-Comeback ++

Biathlon-Königin Laura Dahlmeier hat bei ihrem Comeback im zweitklassigen IBU-Cup den Sieg nur haarscharf verpasst. Zusammen mit Roman Rees belegte die Doppel-Olympiasiegerin in Südtirol in der Single-Mixed-Staffel mit nur 2,1 Sekunden Rückstand auf Russland den zweiten Platz. Die siebenmalige Weltmeisterin leistete sich bei den vier Schießeinlagen insgesamt fünf Fehler, konnte in der Loipe aber durchaus überzeugen. Auf ihrer ersten Runde legte Dahlmeier bei den Frauen die schnellste Laufleistung hin und übergab trotz zweier Schießfehler als Erste an Rees. 

Die 25-jährige Dahlmeier will sich nach langer krankheitsbedingter Pause langsam wieder Wettkampfpraxis- und Wettkampfhärte holen. Ob Dahlmeier auch Einzelrennen – am Samstag steht in Ridnaun der Sprint über 7,5 Kilometer auf dem Programm – bestreiten wird, soll noch entschieden werden. Ihre Rückkehr in den Weltcup ist weiter offen. Dahlmeier hatte beim Weltcup-Auftakt in Pokljuka gefehlt und verpasst auch die Rennen von Donnerstag bis Sonntag im österreichischen Hochfilzen. Der Weltcup im tschechischen Nove Mesto (20. bis 23. Dezember) liegt noch in Reichweite.


Dahlmeier war erst Anfang November in ein leichtes Training eingestiegen, nachdem sie in Folge mehrerer gesundheitlicher Rückschläge und eines geschwächten Immunsystems eine Zwangspause eingelegt hatte.

++ 12. Dezember: Dahlmeier testet im IBU-Cup ++

Doppel-Olympiasiegerin Laura Dahlmeier absolviert am Donnerstag überraschend ihr erstes Biathlon-Rennen in diesem Winter. Wie der Deutsche Skiverband mitteilte, kommt die 25-Jährige im Rahmen des zweitklassigen IBU-Cups im italienischen Ridnaun zum Einsatz. Die siebenmalige Weltmeisterin, die nach einer längeren Trainingspause im Herbst bislang noch nicht im Weltcup startet, ist Teil der deutschen Single-Mixed-Staffel. Die ehemalige Gesamtweltcupsiegerin tritt in dem Wettkampf ab 10 Uhr mit Roman Rees an. Ob Dahlmeier auch in den Einzelrennen starten wird, soll kurzfristig entschieden werden.

++ Neureuther verzichtet auf Start ++

Felix Neureuther wird bei den Technik-Rennen im alpinen Ski-Weltcup in Alta Badia wegen seiner Daumenverletzung nicht an den Start gehen. Das teilte der Deutsche Skiverband (DSV) am Mittwoch mit. In den Dolomiten stehen am Sonntag ein Riesenslalom und tags darauf ein Parallel-Riesenslalom an. Der 34-Jährige hatte in Val d'Isère mit einer Schiene an der Hand sein Comeback gegeben. "Es hat gezeigt, dass Rennfahren mit dem operierten Daumen zwar grundsätzlich möglich ist, mir es aber nach der langen Pause noch an der notwendigen Aggressivität und am Selbstverständnis fehlt", sagte er.

++ 11. Dezember: Kombinierer Rießle startet im Langlauf ++

Kombinierer Fabian Rießle geht fremd: Der Team-Olympiasieger aus Breitnau wagt am Samstag nach SID-Informationen einen Ausflug in den Skilanglauf-Weltcup. Rießle nutzt das wettkampffreie Wochenende der Kombinierer und versucht sich in Davos im Sprint. In der Schweiz am Start ist auch Rießles Freundin Sandra Ringwald (Schonach), die als bislang einzige deutsche Langläuferin die WM-Norm erfüllt hat.

Für Rießle (27), der sich als Nordischer Kombinierer sowohl in der Loipe als auch auf der Schanze bestens auskennt, wird es der erste Weltcup-Start bei den Spezialisten. Im Sprint muss er zunächst in der Qualifikation 1,6 Kilometer im Kampf gegen die Uhr bewältigen, die 30 Zeitschnellsten ziehen in das Viertelfinale ein.

++ Verfolgung der Damen: Preuß schafft die Top 10 – Weidel erneut stark ++

Die deutschen Biathletinnen müssen weiter auf den ersten Podestplatz der Saison warten. Zum Abschluss des Weltcups in Pokljuka lief erneut Franziska Preuß (Haag) als beste DSV-Athletin im Verfolgungsrennen über 10 km auf den neunten Platz. Preuß leistete sich bei 20 Schüssen nur einen Fehler.

"Wieder in den Top Ten, ich bin happy und froh", sagte Preuß der ARD und wählte mit Blick auf die kommenden Wochen selbstbewusste Worte: "Bislang habe ich mich von Woche zu Woche immer gesteigert. Ich bin mit dem Einstand also mehr als zufrieden."

Starke Leistung: Franziska Preuß. (Quelle: imago/Eibner Europa)Starke Leistung: Franziska Preuß. (Quelle: Eibner Europa/imago)

Nach ihrem Erfolg im Sprint am Samstag setzte sich die Finnin Kaisa Mäkäräinen auch am Sonntag im Jagdrennen durch. Die laufstarke Gesamtweltcup-Siegerin aus dem Vorjahr leistete sich am Schießstand keinen Fehler und setzte sich vor der ebenfalls tadellosen Italienerin Dorothea Wierer (+41,3 Sekunden) durch. Rang drei ging an die Slowakin Paulina Fialkova (+59,2).

Anna Weidel überzeugt weiter. (Quelle: imago)Anna Weidel überzeugt weiter. (Quelle: imago)

Weltcup-Debütantin Anna Weidel (Kiefersfelden) untermauerte nach Platz zehn im Sprint als Elfte ihre Ansprüche auf einen dauerhaften Platz im Weltcup-Team. Franziska Hildebrand (23.), Karolin Horchler (beide Clausthal-Zellerfeld/28.), Vanessa Hinz (Schliersee/29.) sowie Nadine Horchler (Willingen/32.) verpassten hingegen vordere Platzierungen.

++ Verfolgung: Deutsche schwach bei Bö-Sieg – Fourcade bricht ab ++

Die deutschen Biathleten haben zum Abschluss des Weltcups im slowenischen Pokljuka in der Verfolgung die Podestplätze klar verpasst. Beim zweiten Saisonsieg des Norwegers Johannes Thingnes Bø lief am Sonntag Benedikt Doll als bester Deutscher auf Platz 18.

War in der Verfolgung der Stärkste: Johannes Thingnes Bö. (Quelle: imago/GEPA Pictures)War in der Verfolgung der Stärkste: Johannes Thingnes Bö. (Quelle: GEPA Pictures/imago)

Der Sprint-Fünfte leistete sich sechs Fehler und hatte am Ende 1:39,1 Minuten Rückstand auf den mit drei Fehlern belasteten Norweger, der bereits den Sprint für sich entschieden hatte. Rang zwei sicherte sich im Fotofinish mit nur 0,1 Sekunden Rückstand Quentin Fillon Maillet. Der Franzose war fehlerfrei geblieben. Dritter wurde der einst als Dopingsünder gesperrte Russe Alexander Loginow (1 Fehler/+ 1,9 Sekunden). Martin Fourcade lief das Rennen nicht zu Ende. Er war abgeschlagen und nach einigen Schussfehlern ohne Hoffnung auf einen Podestplatz.

Lief bei der Verfolgung nicht ins Ziel: Martin Fourcade. (Quelle: imago/GEPA Pictures)Lief bei der Verfolgung nicht ins Ziel: Martin Fourcade. (Quelle: GEPA Pictures/imago)

Insgesamt lief es für die deutschen Biathleten nach ihren zumeist schwachen Vorleistungen aus dem Sprint auch über die 12,5 Kilometer nicht rund: Arnd Peiffer wurde 25. direkt gefolgt von Simon Schempp. Philipp Horn kam als 28. ins Ziel, Johannes Kühn als 47. und der von Rückenproblemen geplagte Erik Lesser auf Rang 54.

Damit beendeten die Männer von Bundestrainer Mark Kirchner den Auftakt mit einem Podestplatz: Im Einzel war Kühn Zweiter geworden.

++ Bob: Friedrich holt Doppelsieg in Sigulda ++

Doppel-Olympiasieger Francesco Friedrich (Oberbärenburg) hat den deutschen Schlitten einen perfekten Start in die neue Weltcupsaison beschert. Der 28-Jährige gewann am Sonntag mit Anschieber Martin Grothkopp auch das zweite Zweierbob-Rennen im lettischen Sigulda und unterstrich damit gleich seine Ausnahmestellung. Schon am Freitag hatte Olympiasiegerin Mariama Jamanka (Oberhof) bei den Frauen den ersten Weltcuperfolg ihrer Karriere gefeiert.

Friedrich hatte sich im Februar in Pyeongchang zum Olympiasieger im Zweier und Vierer gekrönt, der Sachse hält zudem die Weltmeistertitel in beiden Schlitten. Am Sonntag gewann er nun mit sechs Hundertstelsekunden Vorsprung vor dem Letten Oskars Kibermanis, Weltcup-Debütant Christoph Hafer (Bad Feilnbach) setzte gemeinsam mit Anschieber Tobias Schneider mit dem dritten Platz ein echtes Ausrufezeichen. Der 26-Jährige ersetzte in Sigulda den angeschlagenen Johannes Lochner (Stuttgart).

Nico Walther (Oberbärenburg) landete mit Anschieber Paul Krenz auf dem guten vierten Rang. Das erste Männer-Rennen am Samstag hatte Friedrich noch mit Alexander Schüller an der Bremse gewonnen. Die deutschen Schlitten traten in Lettland allerdings ohne einige der größten Konkurrenten an: Die Kanadier um Justin Kripps, der bei den Winterspielen im Februar zeitgleich mit Friedrich Zweier-Gold geholt hatte, fehlten beim Weltcup-Auftakt.

++ Shiffrin gewinnt Parallelslalom – Dürr Achte ++

Ski-Rennläuferin Mikaela Shiffrin fährt im Weltcup wieder einmal von Sieg zu Sieg. Einen Tag nach ihrem Erfolg im Super-G von St. Moritz/Schweiz gewann die Amerikanerin im Finale gegen Petra Vlohva (Slowakei) auch den dortigen Parallelslalom.

Beste von drei deutschen Starterinnen war Lena Dürr (Germering): Sie verlor ihr Viertelfinale gegen Holdener und danach auch die Platzierungsduelle gegen Stephanie Brunner aus Österreich und Erin Mielzynski (Kanada). Das ergab am Ende Rang acht und die Erfüllung der deutschen Norm für die WM im Februar in Are/Schweden.

Jessica Hilzinger (Oberstdorf) war bereits in der in zwei Läufen ausgetragenen ersten K.o.-Runde an Nina Haver-Löseth aus Norwegen gescheitert. Christina Geiger (Oberstdorf) hatte in der Qualifikation lediglich Rang 40 belegt und damit deutlich die K.o.-Duelle der 32 Schnellsten verpasst.

++ 7. Dezember: Rodel-Doppelsitzer Wendl/Arlt holen ersten Saisonsieg ++

Die deutschen Rodel-Doppelsitzer Tobias Wendl und Tobias Arlt haben bei der dritten Weltcup-Station im kanadischen Calgary ihren ersten Saisonsieg eingefahren. Die Olympiasieger von Pyeongchang setzten sich auf der Olympiabahn von 1988 vor ihren Teamkollegen Toni Eggert/Sascha Benecken und den Österreichern Thomas Steu/Lorenz Koller durch.

Nach einem enttäuschenden Weltcup-Auftakt in Innsbruck-Igls und dem dritten Platz vor einer Woche in Whistler feierten Wendl/Arlt dank einer erneuten Steigerung einen knappen Erfolg.


"Wir hatten die ganze Woche schon ein gutes Gefühl auf der Bahn. Das konnten wir im Rennen umsetzen. Darauf lässt sich aufbauen", sagte Wendl. Das Duo hatte nach dem zweiten Durchgang nur 0,091 Sekunden Vorsprung auf die Zweitplatzierten Eggert/Benecken, die Sieger der Vorwoche. Robin Geueke/David Gamm mussten sich mit Rang elf begnügen. 

++ Nur Doll überzeugt im Biathlon-Sprint von Pokljuka  ++

Weltmeister Benedikt Doll war im ersten Sprint-Rennen der neuen Biathlon-Saison der beste deutsche Skijäger. Beim Sieg des Norwegers Johannes Thingnes Bø am Freitag in Pokljuka vor dem Franzosen Antonin Guigonnat und dem Russen Alexander Loginow verpasste der 28 Jahre alte Doll nach einer Strafrunde als Fünfter das Podest nur knapp.

Bester Deutscher: Benedikt Doll überzeugte beim Sprint in Pokljuka. (Quelle: imago/GEPA Pictures)Bester Deutscher: Benedikt Doll überzeugte beim Sprint in Pokljuka. (Quelle: GEPA Pictures/imago)

Die fünf anderen deutschen Skijäger mit Olympiasieger Arnd Peiffer enttäuschten vor allem mit vielen Fehlern am Schießstand. Peiffer beendete den Wettkampf als 30. Die weiteren Deutschen landeten weit abgeschlagen noch dahinter. Simon Schempp (40.), Erik Lesser (44.), Philipp Horn (46.) und Johannes Kühn (48.) nehmen viel Rückstand mit in das Verfolgungsrennen.

Lesser leistete sich im ersten Sprint-Rennen der Saison einen Anfängerfehler. Weil der Thüringer sein zweites Magazin nicht geladen hatte, musste er im Stehendschießen alle fünf Schuss per Hand nachladen. "Das ist richtig kacke. Aber zum Glück habe ich immer fünf Zusatzpatronen dabei", meinte er.


Überraschend hatte auch Superstar Martin Fourcade nichts mit dem Sieg zu tun. Auch er verpasste die Top 20. 

++ Eisschnelllauf: Ihle Sechster über 1000 Meter ++

Eisschnellläufer Nico Ihle hat zum Auftakt des dritten Saisonweltcups im polnischen Tomaszow Mazowiecki ein Erfolgserlebnis gefeiert. Der Olympia-Achte wurde im Sprint über 1000 m in 1:10,719 Minuten guter Sechster. Joel Dufter kam in 1:11,426 Minuten nicht über Rang 14 hinaus.

Den Sieg holte sich der überlegene Russe Pawel Kulischnikow mit einem Bahnrekord von 1:09,238 Minuten. Zweiter wurde der Niederländer Kai Verbij (1:09,921) vor dem Norweger Havard Holmefjord Lorentzen (1:10,076).

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